11. Jahrgang - Ausgabe #514 (14.04.2010) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK ISSN 1436-4131 


1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht

Liebe Leserinnen und Leser,

die Luft wird dünner – der DAX dümpelte in den vergangenen Tagen mangels kursbewegender Nachrichten in der Nähe von 6.250 Punkten umher. In den USA kämpfte der Leitindex Dow Jones mit der 11.000 Punkte-Marke. Am Montag schloss er erstmals seit September 2008 wieder oberhalb der vor allem psychologisch bedeutsamen Marke. Zur Erinnerung: Das am 11. Oktober 2007 erreichte Allzeithoch des Dow Jones Industrial Average liegt bei 14.198 Punkten, das des DAX bei 8.151 Punkten (13.7.2007). Nachdem vor Ostern noch die letzten deutschen Unternehmen das vergangene Jahr bilanzierten, eröffnete der US-Aluminiumproduzent Alcoa zu Wochenbeginn bereits die Berichtssaison für das erste Quartal. Der vom ehemaligen Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld geführte Konzern enttäuschte mit roten Zahlen und einem geringer als erhofft ausgefallenen Umsatzwachstum. Besser als erwartet ausgefallene Zahlen lieferte indes Intel ab. Umsatz und Gewinn zogen kräftig an – weltweit investieren Unternehmen wieder in ihre IT-Ausstattung.

Kursexplosion

Mit einer nicht alltäglichen Rally machte der angeschlagene US-Anleihenversicherer Ambac auf sich aufmerksam. Im Schlussquartal konnten dank Sonderposten 558,1 Mio. US-Dollar Gewinn eingefahren werden. Zwölf Monate zuvor hatten noch 2,34 Mrd. US-Dollar Verlust die Bilanz verunziert. Die Überraschung war groß – der Kurs zog innerhalb von zwei Tagen um 176% an. Danach wurden vorsichtshalber Gewinne mitgenommen. Die wenigsten werden bei diesem Kurssprung dabei gewesen sein, ebenso wenig, wie bei der im März 2009 begonnenen Aufwärtsbewegung des DAX, des TecDAX und der US-Indizes. Eigentlich beste Grundlage für eine Fortsetzung der Kletterpartie, wären da nicht das schier endlose Griechenland-Drama, weltweit ausufernde Staatsschulden, spekulativ getriebene Rohstoffpreise, widersprüchliche Konjunktursignale ... Apropos Griechenland: Am Wochenende konkretisierte die EU ihre bis dato nebulösen Hilfszusagen auf eine "Kreditlinie" von bis zu 30 Mrd. Euro. Die Gemeinschaftswährung konnte sich daraufhin deutlich erholen. Zwischenzeitlich haben sich die erzielten Gewinne größtenteils wieder aufgelöst. So schnell lässt sich die Spekulation gegen den Euro nicht beeindrucken.

Heiße Würstchen

Dafür profitierten die Commerzbank und die Deutsche Bank von der Kreditzusage der EU für Griechenland – zumindest für einen Tag. Am Dienstag waren die erzielten Kurszuwächse bereits wieder perdu. Daimler hat am heutigen Mittwoch zur Hauptversammlung geladen. Außer heißen Würstchen, bunten Werbeprospekten, langweiligen Reden und vollmundigen Versprechen (… alles wird besser …) wird für Aktionäre nichts abfallen – angesichts eines Bilanzkraters von 2,6 Mrd. Euro wurde die Dividende für 2009 gestrichen. Im vergangenen Jahr waren noch 0,60 Euro je Aktie ausgeschüttet worden. Wesentlich profitabler agierte und agiert dagegen Google. Die Internet-Werbemaschine will sich am Donnerstag in die Bücher schauen lassen. Zeitgleich bilanziert der Intel-Konkurrent AMD das erste Quartal. Experten rechnen im Gegensatz zu Google mit roten Zahlen. Die Bank of America und General Electric wollen am Freitag Zahlen vorlegen.

Viele Bilanzen

In der nächsten Woche geben die Amerikaner erneut den Ton an. Deutsche Unternehmen warten lediglich mit Hauptversammlungen, Henkel am Montag, RWE und VW am Donnerstag, auf. In den Niederlanden wird etwas schneller als beim großen Nachbarn gerechnet – Philips will am kommenden Montag das erste Quartal bilanzieren. Doch zurück in die USA: Zu Wochenbeginn werden Zahlen von IBM erwartet, tags darauf haben sich Coca-Cola, Johnson & Johnson, Goldman Sachs und Apple angekündigt. United Technologies, Boeing, AT& T und eBay folgen am Mittwoch. Einen Tag später öffnen PepsiCo, Verizon, Microsoft und American Express ihre Bücher. Auf Interesse dürften auch die Erstquartalszahlen des einstigen finnischen Gummistiefelproduzenten Nokia stoßen. Zu guter Letzt droht am Freitag (23. April) der ifo-Geschäftsklimaindex. Dieses Konjunkturbarometer ist allerdings deutscher Herkunft. In den vergangenen Monaten hatte sich der Index stets allen Vorhersagen widersetzt – oder aus Sicht der Kaffeesatzleser betrachtet: Die Prognosen waren richtig, nur der Index hat sich falsch entwickelt.

Herzlichst,

Ihre Aktienservice.de-Redaktion

2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes

Index 13.04.10 % Vorwoche 52weekHigh % 52week
DJ IND 11019,42 +0,45% 11038,24 +39,13%
S&P 500 1197,30 +0,66% 1199,20 +42,28%
NASDAQ 2465,99 +1,20% 2467,94 +51,69%
NIKKEI 225 11161,23 -1,07% 11408,17 +26,22%
DAX 6230,83 -0,34% 6285,03 +36,73%
TecDAX 840,33 +0,24% 870,07 +56,22%
EURO STOXX 50 2988,24 -0,04% 3044,37 +31,14%

Stand: Dienstag, Schlusskurse

3. Dialog Semiconductor: Setzt sich die Rally fort?

Fast 1.000% Plus im vergangenen Jahr und gut 60% Zuwachs im bisherigen Jahresverlauf 2010 sind die atemberaubende Bilanz der Aktie des Halbleiterherstellers. In der vergangenen Woche wurde nun die seit dem Zwischenhoch im Februar ausgebildete Konsolidierungsformation zunächst sehr dynamisch nach oben aufgelöst, was für eine Fortsetzung der Rally sprach, der Kurs kam dann aber wieder etwas zurück. Auslöser für das kräftige Kursplus waren Spekulationen, dass das neueste Produkt aus der Elektronikschmiede Apple auch Bauteile von Dialog Semiconductor enthalte und daher die Geschäfte weiter beflügelt.

Das iPad, das neueste Produkt von Apple, erfreute sich zum Verkaufsstart in den USA einer sehr regen Nachfrage. Mit dem tragbaren Rechner im DIN A4-Format, einem so genannten Tablet-PC, will Apple-Chef Steve Jobs den Markt umkrempeln. Magisch, revolutionär, zu einem unglaublichen Preis, bewirbt er das Gerät, das besonders fürs Internet, E-Mails und Fotos, aber auch für kleinere Arbeiten für unterwegs geeignet sein soll. Es ist mit einem hochauflösenden IPS-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, das berührungsempfindlich ist und sich daher mit den Fingern steuern lässt. Dabei ist das iPad nur 13,4 Millimeter dick und wiegt gerade einmal 680 Gramm, kurzum: Apple hat offenbar ein neues elektronisches Wunderwerk geschaffen, in dem reichlich Hightech verbaut wurde.

Hohe Anforderungen erfüllen

Laut Spekulationen dürfte auch Dialog Semiconductor Teile beisteuern, wie einen Power-Management-Chip. Verwundern würde dies nicht, arbeitet die Gesellschaft doch schon beim iPhone mit Apple zusammen. Zudem können die Lösungen des Unternehmens die hohen Anforderungen erfüllen, die der zunehmende Markt für mobile Geräte der nächsten Generation verlangt. Dazu gehören eine schnelle Datenübertragung, hochwertige Audio- und Videofunktionen sowie berührungsempfindliche und leuchtstarke Displays mit hoher Bildqualität. Die Produkte von Dialog erlauben die Konzeption von Geräten, die sparsam mit der vorhandenen Energie umgehen und so die Nutzungsdauer und damit den Komfort für die Kunden erhöhen. Voraussetzung dafür sind ein ausgeklügeltes Energiemanagement der Batterien sowie ausgefeilte Technologien zur Steuerung der Displays. Bereiche, in denen Dialog Semiconductor Spitze ist.

Energieeffizient und leistungsstark

Die Gesellschaft entwickelt so genannte integrierte Mixed-Signal-Schaltungen, die nach eigenen Angaben weltweit zu den energieeffizientesten Halbleiterprodukten zählen. Sie werden in Mobiltelefonen, Beleuchtungen und Displays sowie Anwendungen im Automobilbereich eingesetzt. Hauptschwerpunkt bildet das Power-Management, ein Bereich, in dem das Unternehmen jahrzehntelang Erfahrung in der Entwicklung integrierter Schaltungen zur Leistungs- und Motorsteuerung sowie in der Audio- und Display-Signalverarbeitung vorweisen kann. Diese Bauteile tragen wesentlich zur Leistungssteigerung von tragbaren mobilen Geräten bei. Dazu zählen Navigations- und Abspielgeräte für Musik und Videos, Mobiltelefone sowie die so genannten Smartphones. Sie werden immer kleiner, bei gleichzeitiger Zunahme der Funktionen, was eine treibende Kraft für die Entwicklung von neuen Lösungen ist. Dialog Semiconductor arbeitet dabei eng mit den Abnehmern zusammen. Zu den Kunden zählen Entwickler und Hersteller von Mobiltelefonen und anderen tragbaren Elektronikgeräten sowie die Automobilindustrie, so unter anderem Apple, Bosch, Research In Motion, SonyEricsson und TridonicAtco.

Gefragte Power-Management-Lösungen

Unterteilt ist das Geschäft in die drei Felder Audio & Power-Management, Display Systeme sowie Automobil/Industrie. Ersteres steuerte 2009 rund 81% zu den gesamten Einnahmen bei, nach 75% im Vorjahr. Der absolute Betrag kletterte um stolze 45,5% auf 176,6 Mio. US-Dollar, was den wachsenden Bedarf von Power-Management-Lösungen für den Markt für mobile Endgeräte unterfüttert. Und selbst in der zweitgrößten Konzernsäule Automobil/Industrie, in der die Gesellschaft Bauteile liefert, die im Automobilbereich in Komfort- und Sicherheitssystemen sowie bei der Steuerung und Kontrolle elektronischer Systeme eingesetzt werden, verringerte sich der Umsatz um 4,7% auf 33,5 Mio. Euro nur leicht, trotz der Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die insbesondere auch die Autoindustrie traf.

Starke Zahlen

Kurzum, die Produkte von Dialog Semiconductor erfreuten sich 2009 insgesamt einer regen Nachfrage, was sich nicht nur bei den Konzerneinnahmen zeigte, die um 34,5% auf 217,6 Mio. US-Dollar zulegten, sondern vor allem auch bei den Profiten, die sich vervielfachten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schnellte von rund 6 auf 28,7 Mio. US-Dollar. Unter dem Strich verdiente der Konzern 32,7 Mio. US-Dollar, nach 6,8 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Er stellte mit diesen Zahlen die gesamte Halbleiterbranche in den Schatten, die unter den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise litt. Bei Vorlage der Zahlen im Februar sprach der Vorstand zudem von einem starken Beginn im neuen Geschäftsjahr 2010, für das er weiteres Wachstum über dem Branchendurchschnitt und somit insgesamt positive Ergebnisse in Aussicht stellte.

Fazit:

Nach Vorlage der Bilanz im Februar fehlte es zunächst an Impulsen für eine Fortsetzung der Rally. Kein Wunder, ging es in den zurückliegenden Monaten doch steil aufwärts und ein Großteil der positiven fundamentalen Fakten schien bereits im Preis enthalten. Nun könnten die Investoren mit dem iPad womöglich aber einen neuen Katalysator für weitere Kursgewinne ausgemacht haben. Sollte Dialog Semiconductor, wie spekuliert, auch für dieses Produkt Bauteile liefern, könnte dies die Geschäfte zusätzlich ankurbeln, wenn der Tablet-PC tatsächlich zu einem Renner wird. Aber auch sonst macht der Konzern eine gute Figur. Er entwickelt und produziert Bauteile, die in mobilen Geräten (mp3-Player, Smartphones usw.) eingesetzt werden, die sich derzeit trotz volkswirtschaftlicher Unsicherheiten einer starken Nachfrage erfreuen. Vor allem bei den Power-Management-Lösungen ist die Gesellschaft stark. Künftig viel versprechend sind jedoch auch die von Dialog zusammen mit Partnern entwickelten leistungsfähigeren und energieeffizienteren Displaytechnologien, die nun langsam in die großvolumige Serienproduktion gehen dürften. Womöglich könnte in diesem Zusammenhang das iPad den Stein ins Rollen bringen und andere Anbieter ähnliche Tablet-PCs mit großen berührungsempfindlichen und leistungsstarken Displays anbieten, die jedoch nur wenig Energie verbrauchen dürfen. Für Fantasie ist also weiterhin gesorgt, und die Kursrally könnte weitergehen. Spekulative Käufe sind daher erwägenswert, sollten aber dem eigenen Risiko entsprechend restriktiv abgesichert werden.

Kennzahlen: : Dialog Semiconductor
WKN: 927200
ISIN: GB0059822006
Markt: Xetra
Kurs: 13.04.10 12,16 Euro
52-Wochen-Hoch: 13,37 Euro
52-Wochen-Tief: 0,98 Euro
Empfohlener Stop-Loss: 10,50 Euro
Unser Anlageurteil: "spekulativer Kauf"

4. ALCOA – reduziert Quartalsverlust

Der US-Aluminiumproduzent Alcoa ( WKN: 850206 ) eröffnete am vergangenen Montag traditionell die aktuelle Bilanzsaison in den Vereinigten Staaten. Der Verlust sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 497 auf 201 Mio. US-Dollar, beziehungsweise von 0,61 auf 0,20 US-Dollar je Aktie. Vor Sonderposten erzielte der Konzern wie erwartet 0,10 US-Dollar Gewinn je Aktie. Der Umsatz legte von 4,15 auf 4,9 Mrd. US-Dollar zu. Analysten hatten im Vorfeld allerdings einen Anstieg auf 5,24 Mrd. US-Dollar erhofft. Die Deutsche Bank bestätigte nach Vorlage der Zahlen ihre Anlageempfehlung "halten" und das Kursziel 18 US-Dollar. Die Schweizer UBS degradierte die Aktie dagegen von "kaufen" auf "neutral" und korrigierte das Kursziel von 17 auf 16 US-Dollar.

5. INTEL – steigert Umsatz und Gewinn

Im ersten Quartal vervielfachte Intel ( WKN: 855681 ) den Gewinn von 0,63 auf 2,44 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,11 auf 0,43 US-Dollar zu. Im Vergleich zur Vorjahresperiode zog der Umsatz des US-Chipproduzenten dank weltweit wiedererwachter IT-Investitionstätigkeit von 7,14 auf 10,3 Mrd. US-Dollar an. Experten waren von 9,83 Mrd. US-Dollar Umsatz und 0,38 US-Dollar Gewinn je Aktie ausgegangen. 57% des Umsatzes wurden in der Asien-Pazifik- Region erzielt, 14% in Europa. Im laufenden zweiten Quartal will der Branchenprimus 9,8 bis 10,6 Mrd. US-Dollar umsetzen.

6. INFINEON – erhöht Umsatzprognose

Für das abgelaufene zweite Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (bis Ende September) prognostiziert Infineon ( WKN: 623100 ) im Vergleich zum ersten Quartal einen Umsatzanstieg um rund 10%. Ende Januar war der Chiphersteller noch von einer Stagnation beziehungsweise einem leichten Rückgang ausgegangen. Im laufenden dritten Quartal soll der Umsatz weiter anziehen. Die Prognose für das Gesamtjahr will Infineon im Rahmen der Vorlage der Zweitquartalszahlen anheben. Bank of America/Merrill Lynch stufte die Aktie von "neutral" auf "underperform" ab. Kursziel: 4,50 Euro. J.P. Morgan erhöhte das Kursziel von 5,50 auf 6 Euro und bestätigte die Empfehlung "übergewichten".

7. PALM – sucht Retter

Der angeschlagene Smartphone-Anbieter Palm ( WKN: A0ETPB ) soll unter anderem Goldman Sachs beauftragt haben, einen Käufer für das Unternehmen zu finden, berichtete die Nachrichtenagentur "Bloomberg". Neben Dell ( WKN: 121092 ) und Nokia ( WKN: 870737 ) gebe es Interessenten aus China und Taiwan, heißt es. Bereits in der vergangenen Woche hatten Übernahmespekulationen den Kurs deutlich in die Höhe getrieben. Im dritten Geschäftsquartal konnte Palm den Verlust von 95 auf 18,5 Mio. US-Dollar beziehungsweise von 0,89 auf 0,13 US-Dollar je Aktie reduzieren. Vor Sonderposten war der Fehlbetrag von 0,86 auf 0,61 US-Dollar je Aktie gesunken – Analysten hatten jedoch einen Rückgang auf 0,42 US-Dollar erhofft. Der Umsatz des Smartphone-Anbieters zog stärker als erwartet von 90,6 auf 349,9 Mio. US-Dollar an (Prognose: 315 Mio. US-Dollar). Palm hatte allerdings im Vergleich zum tatsächlichen Absatz doppelt so viele Smartphones ausgeliefert.

8. US AIRWAYS UND UAL – vor Fusion?

Die US-Fluggesellschaft US Airways ( WKN: A0HFWK ) und UAL ( WKN: A0JC6V ), Muttergesellschaft von United Airlines, führen nach Informationen der "New York Times" Fusionsverhandlungen. Beide Unternehmen wollten bereits in der Vergangenheit mehrfach fusionieren – die Vorhaben scheiterten jedoch kläglich. Käme es zum Zusammenschluss, entstünde nach Delta Air Lines ( WKN: A0MQV8 ) die zweitgrößte Fluggesellschaft der USA. Im vergangenen Jahr flogen beide Konzerne Verluste im dreistelligen Millionenbereich ein. Bei US Airways waren es 205 Mio. US-Dollar und bei UAL 651 Mio. US-Dollar Miese.

9. MEDIGENE – räumt auf

Medigene ( WKN: 502090 ) hat sein Programm zur Entwicklung von krebszerstörenden Herpes Simplex-Viren an die neu gegründete US-Gesellschaft Catherex veräußert. Im Gegenzug erhalten die Bayern 40% der Aktien von Catherex. Im vergangenen Jahr reduzierte das Biotechunternehmen seinen Verlust von 30,8 auf 22 Mio. Euro. Der Umsatz stagnierte bei 39,5 Mio. Euro. Die liquiden Mittel schrumpften nach eigenen Angaben von 25,1 auf 12,3 Mio. Euro. Im laufenden Jahr rechnet Medigene mit einem Umsatzanstieg aufgrund neuer Partnerschaften. Finanzvorstand Thomas Klaue wird das Unternehmen wegen Unstimmigkeiten mit dem Vorstandschef Frank Mathias Mitte Mai vorzeitig verlassen. Nachfolger wird Arnd Christ vom Genfer Unternehmen Novimmune.

10. Termine im Überblick

15.04.2010 CN: BIP Q1
15.04.2010 CN: Industrieproduktion März
15.04.2010 CN: Verbraucherpreise März
15.04.2010 DE: Wirtschaftsforschungsinst. Frühjahrsgutachten
15.04.2010 US: NY Empire State Manufacturing-Index April
15.04.2010 US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
15.04.2010 US: Industrieprodukt. & Kapazitätsausl. März
15.04.2010 US: Philadelphia Fed-Index April
15.04.2010 US: NAHB Stimmungsindex Bauunternehmen April
16.04.2010 EU: Verbraucherpreisindex März (vorläufig)
16.04.2010 US: Baubeginne & Baugenehmigungen März
16.04.2010 US: Verbraucherst. Uni Michigan (1. Umfr.) April
19.04.2010 US: Index der Frühindikatoren März
20.04.2010 DE: Index der Erzeugerpreise März
20.04.2010 DE: ZEW-Index Konjunkturerwartungen April
21.04.2010 US: MBA Zahl der Hypothekenanträge (Woche)
21.04.2010 US: EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)
22.04.2010 DE: Einkaufsmanagerindizes April (1. Veröffentl.)
22.04.2010 EWU: Einkaufsmanagerindizes April (1. Veröffentl)
22.04.2010 US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
22.04.2010 US: Erzeugerpreisindex (PPI) März
22.04.2010 EWU: Index Verbrauchervertr. April (Vorabschätz.)
22.04.2010 US: Verkäufe bestehende Häuser März
22.04.2010 US: FHFA Hauspreisindex Februar
23.04.2010 DE: ifo-Geschäftsklimaindex April
23.04.2010 GB: BIP 1Q (1. Veröffentlichung)
23.04.2010 EU: Auftragseingang in der Industrie Februar
23.04.2010 US: Auftragseingänge langlebiger Güter März
23.04.2010 US: Verkäufe neuer Häuser März

11. RATINGS / Deutsche Aktien

Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:

TITEL RATING INSTITUT DATUM
Abercrom. & Fitch overweight Barclays Capital 12.04.10
Adobe Systems buy Citigroup 07.04.10
Adobe Systems outperform Credit Suisse 09.04.10
AEGON halten Hamburger Spark. 07.04.10
Air Liquide sell UniCr. Research 08.04.10
AIXTRON overweight J.P. Morgan Caz. 12.04.10
Akzo Nobel hold UniCr. Research 08.04.10
Alcoa outperform Credit Suisse 13.04.10
Apple buy UBS 07.04.10
Apple outperform Credit Suisse 09.04.10
Apple overweight Barclays Capital 08.04.10
ASML overweight J.P. Morgan Caz. 12.04.10
A-TEC halten Raiff. Centrobank 08.04.10
BASF buy Société Générale 13.04.10
BASF outperform Credit Suisse 12.04.10
Bayer hold UniCr. Research 08.04.10
BayWa kaufen Bankhaus Lampe 07.04.10
BMW kaufen Raiff. Centrobank 07.04.10
Boeing accumulate Jyske Bank 09.04.10
Bombardier buy UBS 07.04.10
Boston Scientific equal weight Barclays Capital 09.04.10
C.A.T. oil buy Erste Group Bank 13.04.10
CA Immo Intern. halten Erste Bank 09.04.10
Carrefour buy Citigroup 09.04.10
Celgene overweight Barclays Capital 09.04.10
Clariant hold Société Générale 12.04.10
Colgate-Palmolive equal-weight Barclays Capital 12.04.10
CTS EVENTIM halten Nord LB 08.04.10
Daimler buy Commerzbank C&M 07.04.10
Daimler buy Deutsche Bank 08.04.10
Daimler buy UBS 08.04.10
Daimler buy UniCr. Research 07.04.10
Daimler kaufen Hamburger Spark. 08.04.10
Daimler kaufen Landesbank Berlin 09.04.10
Daimler kaufen Nord LB 07.04.10
Dell neutral Credit Suisse 08.04.10
Dt. Lufthansa halten Bankhaus Lampe 12.04.10
Deutsche Post buy ING 08.04.10
Dialog Semicond. spekulat. Kauf BÖRSE am Sonntag 12.04.10
E.ON hold Deutsche Bank 12.04.10
ElringKlinger kaufen Bankhaus Lampe 09.04.10
Emmi hold Vontobel Res. 13.04.10
Exxon Mobil overweight Barclays Capital 07.04.10
France Télécom halten Raiff. Centrobank 07.04.10
freenet buy UBS 08.04.10
Givaudan hold Vontobel Res. 09.04.10
Goldcorp outperform Credit Suisse 12.04.10
Google buy UBS 07.04.10
H&R WASAG buy UniCr. Research 08.04.10
Henkel VZ add Commerzbank C&M 09.04.10
Hennes & Mauritz buy Société Générale 09.04.10
Hennes & Mauritz outperform Credit Suisse 09.04.10
HHLA buy Citigroup 12.04.10
HHLA halten Bankhaus Lampe 07.04.10
HHLA kaufen Hamburger Spark. 12.04.10
Höft & Wessel kaufen Nord LB 07.04.10
HUGO BOSS VZ halten Nord LB 12.04.10
HUGO BOSS VZ neutral WestLB 13.04.10
IMMOEAST kaufen Raiff. Centrobank 12.04.10
Infineon buy SEB 13.04.10
Infineon overweight J.P. Morgan Caz. 13.04.10
ING Groep halten Hamburger Spark. 12.04.10
Kapsch TrafficCom kaufen Erste Bank 09.04.10
Koenig & Bauer kaufen Nord LB 08.04.10
LANXESS buy Deutsche Bank 12.04.10
LANXESS buy UniCr. Research 09.04.10
LANXESS overweight Morgan Stanley 09.04.10
LANXESS sell UBS 07.04.10
L'Oréal neutral UBS 12.04.10
LVMH neutral HSBC 13.04.10
Merck buy SEB 12.04.10
METRO add WestLB 07.04.10
Nokia buy Jyske Bank 09.04.10
Nokia buy UBS 07.04.10
Nokia equal weight Barclays Capital 12.04.10
Nordex hold Deutsche Bank 12.04.10
Novartis hold Vontobel Res. 13.04.10
OC Oerlikon hold Vontobel Res. 07.04.10
OMV hold UniCr. Research 07.04.10
Palfinger halten Raiff. Centrobank 12.04.10
Palm sell UBS 07.04.10
Pirelli buy Société Générale 07.04.10
PVA TePla buy Commerzbank C&M 09.04.10
Q-Cells reduce Commerzbank C&M 08.04.10
QIAGEN buy Commerzbank C&M 08.04.10
QUALCOMM buy UBS 07.04.10
Renault kaufen Landesbank Berlin 09.04.10
Renault kaufen Nord LB 07.04.10
Renault verkaufen Hamburger Spark. 08.04.10
RHI kaufen Raiff. Centrobank 08.04.10
Roth & Rau kaufen Bankhaus Lampe 08.04.10
Royal Dutch Shell buy UBS 13.04.10
Royal Dutch Shell halten Raiff. Centrobank 08.04.10
RWE buy Deutsche Bank 12.04.10
Ryanair buy Société Générale 07.04.10
S&T halten Erste Bank 09.04.10
Salzgitter halten Nord LB 08.04.10
SAP outperform Credit Suisse 13.04.10
SAP neutral HSBC 07.04.10
Siemens buy Société Générale 08.04.10
Siemens halten Hamburger Spark. 07.04.10
Software AG buy LBBW 12.04.10
STADA Arzneimitt. buy Jefferies & Co 08.04.10
Symrise buy WestLB 09.04.10
Syngenta buy Vontobel Res. 08.04.10
Syngenta overweight J.P. Morgan Caz. 13.04.10
Syngenta sell UniCr. Research 08.04.10
ThyssenKrupp overweight Morgan Stanley 07.04.10
UBS buy Vontobel Res. 12.04.10
UBS hold SEB 12.04.10
UBS hold UniCr. Research 12.04.10
Vale kaufen Hamburger Spark. 09.04.10
Verbund kaufen Raiff. Centrobank 08.04.10
voestalpine sell UniCr. Research 12.04.10
Wacker Chemie add WestLB 09.04.10
Wienerberger halten Erste Bank 09.04.10
Wirecard buy Commerzbank C&M 07.04.10
Wolford halten Raiff. Centrobank 12.04.10

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MEDIGENE – räumt auf

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