11. Jahrgang - Ausgabe #513 (10.03.2010) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK ISSN 1436-4131 


1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht

Liebe Leserinnen und Leser,

speziell in der vergangenen Woche konnten die wichtigsten internationalen Aktienindizes ihre im Februar begonnene Aufholbewegung fortsetzen und sich von ihren jeweiligen Jahrestiefstständen entfernen. Somit kam wieder etwas Ruhe auf das Parkett. Von einer nachhaltig harmonischen Anlegerstimmung kann aber unverändert immer noch nicht die Rede sein. Weiterhin beherrscht das Thema Griechenland und dessen Finanzprobleme das Tagesgeschehen, wenngleich die Bullen wieder mehr Optimismus schöpften.

US-Arbeitsmarktdaten stützen

Unterstützung gab es zuletzt auch von einigen positiven Konjunkturdaten wie dem US-Arbeitsmarkt. Er sorgte am vergangenen Freitag für Kauflaune an der Wall Street und den wichtigsten europäischen Börsen. Im Februar lag die US-Arbeitslosenquote bei 9,7%, während ein Anstieg auf 10% erwartet worden war. Damit blieb die Quote gegenüber dem Vormonat trotz schlechter Witterungsbedingungen stabil. Ebenso positiv war, dass die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft lediglich um 36.000 zurückgegangen war, während Volkswirte mit einem stärkeren Rückgang um 75.000 Stellen gerechnet hatten. Die Daten wurden als Indiz für eine bevorstehende Trendwende am US-Arbeitsmarkt interpretiert. Zweifelsohne ein positiver Aspekt.

Griechische Tragödie bleibt vorerst aus

In den vergangenen Wochen hatte der Markt solche positiven (Konjunktur-)-Meldungen fast ausgeblendet und sich nur auf das griechische Finanzproblem fokussiert. Die Folge waren seit der letzten Ausgabe unseres Aktien-Newsletters zeitweise schmerzliche Abschläge an den Börsen. Nun scheint man sich wieder gefangen zu haben. Zu der jüngsten freundlichen Kursentwicklung hatten wohl vor allem die Anlegerhoffnungen auf eine Lösung der Finanzprobleme Griechenlands verholfen. Die Regierung in Athen hatte am letzten Freitag mitgeteilt, der Schuldenfalle mit Hilfe eines Sparpakets von 4,8 Mrd. Euro entkommen zu wollen. Gleichzeitig begab man eine 5 Mrd. Euro schwere Anleihe am Markt, die dort erfolgreich angenommen wurde.

Notenbanken vorsichtig optimistisch

Im Fokus standen aber zuletzt auch die internationalen Notenbanken. So hatte beispielsweise die Bank of England (BoE) das Leitzinsniveau erwartungsgemäß bei 0,5% belassen, das abgeschlossene Programm zum Ankauf von Staatsanleihen aber vorerst nicht aufgestockt. Man schöpft diesbezüglich wieder neuen Optimismus auf der Insel. Den teilt in Sachen Wirtschaftsbelebung auch die EZB. Diese hatte ebenfalls ihren Leitzins auf unverändertem Niveau belassen. Man äußerte sich aber im Frankfurter Euro-Tower diesmal auch konkreter zu den Erwartungen bezüglich des BIP-Wachstums in der Eurozone: Den Äußerungen zufolge erwarten die EU- Währungshüter für das laufende Kalenderjahr einen Zuwachs in der Größenordnung von 0,4% bis 1,2%. Für 2011 wurden die Wachstumserwartungen auf 0,5% bis 2,5% angehoben. Und auch aus den USA gab es positive Signale. Der letzten Veröffentlichung des Konjunkturberichtes der US-Notenbank, dem so genannten Beige Book, konnte man entnehmen, dass sich die US-Wirtschaft nach Einschätzung der Fed seit Jahresbeginn weiter erholt hat.

Charttechnik wieder aufgehellter

Alles in allem ist zu berichten, dass sich die Rahmenbedingungen an den Märkten wieder normalisieren. Man sieht es auch anhand des DAX. Dieser konnte in der vergangenen Handelswoche um fast 5% zulegen. Diese jüngsten Kursgewinne unterstreichen, wer aktuell das Sagen hat und machen es wiederum den Pessimisten, sprich dem Bärenlager, zunehmend schwerer, nachhaltig die Oberhand zu gewinnen. Charttechnisch hat Deutschlands Leitindex zudem eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vollendet, aus der heraus sich ein rechnerisches Kursziel oberhalb der runden 6.000er-Marke ableiten lässt. Dieses Kaufsignal gilt es nun nachhaltig zu bestätigen, sofern neue Horrormeldungen aus Griechenland oder den anderen hoch verschuldeten europäischen Staaten ausbleiben.

Fazit:

Die Chancen stehen aktuell gut, dass die Aktienindizes, speziell in der Euro-Zone, ihre Erholungsbewegung fortsetzen könnten. Nicht schlechter sieht es an der Wall Street aus. Auch dort hat der Markt bereits den Großteil der jüngsten Korrektur wieder aufgeholt. Wenn man zudem davon ausgeht, dass ein Großteil der Volkswirte nicht vor Herbst dieses Jahres mit einer ersten Straffung der Geldpolitik seitens der Notenbanken rechnet, ist wieder jede Menge (Kurs-)Fantasie vorhanden – wenn auch in Maßen. Unverändert sollte man daher als Anleger Schwächetage bewusst nutzen, um bei bestehenden Positionen nachzukaufen bzw. neue Positionen aufzubauen.

Herzlichst,
Ihre Aktienservice.de-Redaktion

2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes

Index 09.03.10 % Vorwoche 52weekHigh % 52week
DJ IND 10564,38 +1,52% 10729,82 +52,52%
S&P 500 1140,45 +1,98% 1150,45 +58,48%
NASDAQ 2340,68 +2,63% 2353,07 +72,33%
NIKKEI 225 10567,65 +3,38% 10982,10 +49,79%
DAX 5885,89 +1,89% 6094,26 +51,43%
TecDAX 829,79 +3,27% 870,07 +93,16%
EURO STOXX 50 2880,71 +3,02% 3044,37 +50,07%

Stand: Dienstag, Schlusskurse

3. VTG: Faszination Logistik

Die Bilanz 2009 des SDAX-Unternehmens hat viele Analysten positiv überrascht und veranlasst, das Kursziel nach oben zu korrigieren. Und dies nicht nur, weil die Auslastung im wichtigsten Bereich, dem Waggonmietgeschäft, zum Jahresende überzeugt hatte und nun Raum für weitere Renditefantasien schafft. Der Hamburger Logistikkonzern scheint auch sonst ein gutes nachhaltiges Investment im Nebenwertebereich zu sein.

International unter den Besten

VTG ist eigenen Angaben zufolge ein international führendes Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen. Mit Sitz in Hamburg, verfügt der Konzern über die größte private Flotte von Eisenbahngüterwagen in Europa. Neben der reinen Vermietung organisiert er Gütertransporte auf der Schiene sowie weltweite Transporte von Flüssigkeiten in Tankcontainern, die sowohl mit der Bahn als auch mit dem Lkw oder dem Schiff befördert werden können. Der Kundenstamm setzt sich aus renommierten Firmen aus der Chemie-, Mineralöl-, Automobil- und Papierindustrie zusammen, die durch die drei Sparten Waggonvermietung, Schienenlogistik und Tankcontainerlogistik bedient werden.

Drei solide Segmente

Im Geschäftsbereich Waggonvermietung bietet die VTG die Vermietung von Eisenbahngüterwagen durch die eigene Vertriebsorganisation und durch Poolsysteme an. Der Konzern vermarktet eine Flotte von rund 50.000 Eisenbahngüterwagen, die sich aus etwa 1.000 verschiedenen Waggontypen zusammensetzen. Den Schwerpunkt bilden Kessel- und moderne Großraumgüterwaggons, insbesondere Schiebewandwaggons. Über die US-Tochter Texas Railcar Leasing ist VTG auch in Nordamerika, dem größten Schienenlogistikmarkt der Welt, vertreten. Regionale Schwerpunkte für den weiteren Ausbau der Aktivitäten sind nach Unternehmensangaben vor allem Ost- und Südosteuropa, die USA und der Eintritt in die GUS mit erstem Schwerpunkt Russland. Im Geschäftsbereich Schienenlogistik organisiert die Gesellschaft für ihre Kunden den europaweiten Schienengütertransport. Transportiert werden insbesondere Mineralöl- und Chemieprodukte, Flüssiggase sowie Bulk- und Stückgüter. Mit ihrem umfassenden Leistungsangebot zählt die VTG hier zu den führenden Anbietern in Europa. Im dritten Geschäftsbereich, der Tankcontainerlogistik, bietet der Konzern weltweite Transport- und Logistikdienstleistungen und setzt dazu eine Flotte von rund 8.000 Tankcontainern ein.

Gesundes Wachstumspotenzial in allen Bereichen

Der Tankcontainerlogistik-Bereich hat – wie auch die anderen zwei Bereiche –gesundes Wachstumspotenzial. Denn gemäß einer Studie der International Tank Container Organization (ITCO) dürfte sich der weltweite unbegleitete Verkehr mit Tankcontainern mit einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich bis 5% – im intra-asiatischen Verkehr sogar von mehr als 10% – weiter positiv entwickeln. VTG hat darauf reagiert und sein Leistungsangebot in diesem Segment der zunehmenden Internationalisierung der Märkte angepasst: Mit der vollständigen Übernahme der VOTG im Frühjahr 2007 sowie der 50%-Beteiligung am Joint Venture Cosco VOTG Tanktainer Limited in China hat die VTG diesen Geschäftsbereich weiter ausgebaut. Der chinesische Joint Venture-Partner Cosco zählt schon jetzt zu den größten Logistikkonzernen weltweit.

Erwartungen im Krisenjahr erfüllt

VTG scheint sich also für die Zukunft in die richtige Position gebracht zu haben. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 belegen außerdem, dass die Gesellschaft gut durch die Krise gesteuert ist. Nach den bislang vorliegenden Zahlen haben die Hamburger solide gewirtschaftet. Der Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr nur um 4,5% auf 581,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert lediglich um 3,8% auf 149,4 Mio. Euro. Das Unternehmen hat damit seine Prognose vom Februar 2009 für das Gesamtjahr voll erfüllt. "2009 war ein schwieriges aber dennoch belohnendes Jahr", kommentierte Firmenlenker Dr. Heiko Fischer.

Positiver Ausblick für 2010

Für 2010 ist das Unternehmen optimistisch: "Sollte sich das zurzeit prognostizierte moderate Wirtschaftswachstum fortsetzen, dann wird der Geschäftsbereich Waggonvermietung den Auslastungsgrad der Flotte im Jahr 2010 wieder über den Auslastungsgrad zum Ende 2009 hinaus steigern können." Auch für die beiden anderen Sparten zeigt man sich kämpferisch: "Unter der Prämisse der langsam anziehenden Konjunktur wird die Schienenlogistik ihren Wachstumspfad 2010 weiterverfolgen, und auch die Tankcontainerlogistik wird ihre wirtschaftliche Erholung fortsetzen", so das offizielle Statement des Konzerns. Alles in allem erwartet VTG für 2010 Umsätze und ein EBITDA in etwa auf dem Niveau von 2009.

Fazit:

Für langfristig orientierte Anleger ist die VTG-Aktie eine Überlegung wert. Die guten und nachhaltigen Perspektiven des Unternehmens sind unserer Meinung noch nicht im aktuellen Kurs enthalten. Allein aufgrund der fundamentalen Daten ist ein Kursziel von 15 Euro nicht unrealistisch. Hinzu kommt, dass das Unternehmen bei seiner Dividendenpolitik eine Konstanz aufweist. Wie schon im Jahr 2009, beabsichtigt der Vorstand erneut, der Hauptversammlung 2010 eine Dividendenzahlung von 0,30 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2009 vorzuschlagen – dem Krisenjahr zum Trotz. Für Langfristanleger bedeutet dies: VTG verfolgt das Ziel, langfristig stabile Ausschüttungen vorzunehmen. Das aktuelle KGV von 13 und ein KUV von unter 0,5 zeugen außerdem von einer moderaten Bewertung und sind somit weitere gute Argumente, die einen langfristigen Kauf rechtfertigen können.

Kennzahlen : VTG AG
WKN: VTG999
ISIN: DE000VTG9999
Markt: Xetra
Kurs 10.03.10: 11,43 Euro
52-Wochen-Hoch: 11,95 Euro
52-Wochen-Tief: 5,48 Euro
Empfohlener Stop-Loss: 9,60 Euro
Unser Anlageurteil: "langfristiger Kauf"

4. Kabel Deutschland wagt den Börsengang

Der deutsche Kabelnetzbetreiber ( WKN: A0KP8Y )wagt den Gang an die Börse. Am Montag wurde dazu der Börsenprospekt vorgelegt. Demnach ist die Erstnotiz bereits für den 22. März geplant. Die Zeichnungsfrist soll am 11. März beginnen und bis zum 19. März laufen. Weitere Details sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Mit Kabel Deutschland würde erstmals nach einer jahrelangen Flaute wieder ein großes Unternehmen den Börsengang in Deutschland durchführen. Der Konzern will insgesamt bis zu 51,75 Millionen Aktien ausgeben, die allerdings komplett aus dem Bestand der bisherigen Eigentümer rund um die Investmentgesellschaft Providence Equity Partners stammen.

5. Daimler verkauft Beteiligung

Daimler ( WKN: 710000 ) hat sämtliche Anteile in Höhe von 5,34% am indischen Automobilkonzern Tata Motors an verschiedene Investorengruppen verkauft. Die Stuttgarter Autobauer sehen sich für die Erschließung der Wachstumspotenziale bei Pkw und Nutzfahrzeugen in Indien in einer hervorragenden Ausgangsposition und wollen ihre eigenen Aktivitäten dort weiter verstärken, allerdings sei dazu eine Fortführung der Kapitalbeteiligung an Tata Motors nicht nötig, so der Konzern. Nach dem Kursanstieg von Tata Motors-Aktien im Jahr 2009 kann Daimler durch den Verkauf der Anteile einen erheblichen Kapitalzufluss von rund 300 Mio. Euro erzielen. Die Transaktion soll sich im EBIT mit ungefähr 265 Mio. Euro niederschlagen und im ersten Quartal 2010 verbucht werden.

6. Deutsche Post wieder mit Gewinn

Die Deutsche Post ( WKN: 555200 ) hat im Geschäftsjahr 2009 aufgrund von Effizienzsteigerungen wieder einen Gewinn erzielt. Während im Vorjahr noch ein Verlust von 1,98 Mrd. Euro anfiel, hat der Konzern nun einen Überschuss von 693 Mio. Euro. Der Umsatz sank dagegen von 54,47 auf 46,20 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wies die Post vor Einmaleffekten einen Gewinn von 1,47 Mrd. Euro aus, nach 2,01 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Für das laufende Jahr 2010 erwartet der Konzern eine moderate Erholung der weltweiten Transportmengen. Vor diesem Hintergrund rechnet die Deutsche Post mit einem EBIT vor Einmaleffekten zwischen 1,6 und 1,9 Mrd. Euro. Dabei sollen die DHL-Unternehmensbereiche sowie der Unternehmensbereich BRIEF entsprechend der im vergangenen Jahr vorgestellten Zwei-Säulen-Strategie erstmals ungefähr zu gleichen Teilen zu diesem Ergebnis beitragen.

7. EADS streicht Dividende

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS ( WKN: 938914 ) hat im Geschäftsjahr 2009 einen Verlust von 763 Mio. Euro erzielt, nach einem Gewinn von 1,572 Mrd. Euro im Vorjahr. In der Folge wird die Dividende gestrichen. Die Ergebnisse wurden vor allem durch Rückstellungen für Verspätungen in neuen Programmen belastet. Der Umsatz blieb mit 42,8 Mrd. Euro leicht unter dem Niveau von 2008 (43,3 Mrd. Euro). Für 2010 erwartet EADS ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 1 Mrd. Euro. Den Angaben zufolge hängt die künftige EBIT-Entwicklung stark davon ab, ob EADS den eingegangenen Verpflichtungen bei den Programmen A400M, A380 und A350 einhalten kann oder nicht. Bereits vor der Präsentation der Ergebnisse war bekannt geworden, dass EADS und der US-Partner Northrop Grumman beim Rennen um den milliardenschweren Auftrag der US-Luftwaffe für neue Tankflugzeuge aus dem Rennen sind. Grund sind Diskussionen um die Auftragsgestaltung, die den Wettbewerber Boeing bevorzugen soll.

8. McDonald`s – Umsätze im Februar legen zu

Die Fast Food-Kette McDonald`s ( WKN: 856958 ) konnte im Februar einen Anstieg bei den vergleichbaren Filialumsätzen (Same-Store Sales) verzeichnen. Der weltweit führende Betreiber von Schnellrestaurants erzielte demnach in den Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet sind, bei den Erlösen einen Zuwachs von 4,8% zum Vorjahresmonat. Die Marktschätzungen hatten lediglich bei plus 2,1% gelegen. Insgesamt verzeichnete McDonald`s im Februar einen Umsatzanstieg um 11,2%, wobei das Umsatzplus auf wechselkursbereinigter Basis 6,4% betrug.

9. AIG verkauft Sparte

Der amerikanische Versicherungskonzern American International Group (AIG) verkauft seine Lebensversicherungstochter American Life Insurance Company (ALICO) an den US-Marktführer MetLife ( WKN: 934623 ). Der Kaufpreis wurde mit rund 15,5 Mrd. US-Dollar angegeben. Im Rahmen der Transaktion zahlt MetLife 6,8 Mrd. US-Dollar an AIG in bar, während rund 8,7 Mrd. Dollar in Form von MetLife-Aktien bezahlt werden. MetLife erwartet, dass durch die Übernahme das operative Ergebnis je Aktie im Geschäftsjahr 2011 um rund 0,45 bis 0,55 US-Dollar steigen wird.

10. Kroger kann Erwartungen übertreffen

Kroger ( WKN: 851544 ), der größte Lebensmittelhändler in den USA, musste im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (bis Ende Februar) trotz eines Umsatzwachstums einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Allerdings wurden damit die Analystenerwartungen übertroffen. So belief sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 255,4 Mio. US-Dollar bzw. 0,39 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit 349,2 Mio. US-Dollar bzw. 0, 53 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 7,2% auf 18,55 Mrd. US-Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Kroger mit einem Ergebnis von 1,60 bis 1,80 US-Dollar je Aktie, während Analysten hier einen Gewinn von 1,79 US-Dollar je Aktie prognostizieren.

11. Termine im Überblick – 11.03. bis 17.03.2010

Termine im Überblick – 11.03. bis 17.03.2010
11.03.2010 JP: BIP 4Q (2. Veröffentlichung)
11.03.2010 CN: Handelsbilanz Februar
11.03.2010 CN: Verbraucherpreise Februar
11.03.2010 DE: Arbeitskostenindex Q4
11.03.2010 DE: IfW Konjunkturprognose
11.03.2010 US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
11.03.2010 US: Handelsbilanz Januar
12.03.2010 EU: Industrieproduktion Januar
12.03.2010 US: Einzelhandelsumsätze Februar
12.03.2010 US: Verbraucherst. Uni Michigan (1. Umfrage) März
12.03.2010 US: Lagerbestände Januar
15.03.2010 US: NY Empire State Manufacturing-Index März
15.03.2010 US: Industrieproduktion & Kapazitätsausl. Febr.
15.03.2010 US: NAHB Stimmungsindex Bauunternehmen März
15.03.2010 DE: IWH Konjunkturprognose
16.03.2010 DE: ZEW-Index Konjunkturerwartungen März
16.03.2010 EU: Verbraucherpreise Februar (vorläufig)
16.03.2010 US: Baubeginne & Baugenehmigungen Februar
16.03.2010 US: Import- und Exportpreise Februar
16.03.2010 US: Federal Reserve Bank Ratssitzung (Zinsbeschl.)
17.03.2010 JP: Bank of Japan Ratssitzung
17.03.2010 DE: RWI Konjunkturprognose
17.03.2010 US: MBA Hypothekenanträge (Woche)
17.03.2010 US: Erzeugerpreisindex (PPI) Februar
17.03.2010 US: EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)

12. RATINGS / Deutsche Aktien

Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:

TITEL RATING INSTITUT DATUM
Abercrom. & Fitch outperform Credit Suisse 05.03.10
Adecco buy Vontobel Res. 05.03.10
adidas hold Société Générale 04.03.10
adidas outperform Cheuvreux 04.03.10
adidas reduce SEB 04.03.10
adidas halten Bankhaus Lampe 04.03.10
ADVA buy Société Générale 04.03.10
Ahold buy Société Générale 05.03.10
Ahold buy UniCr. Research 05.03.10
Ahold kaufen National-Bank AG 04.03.10
alst. office-REIT buy UniCr. Research 05.03.10
AOL equal weight Barclays Capital 04.03.10
Bank Sarasin buy Vontobel Res. 03.03.10
Barrick Gold kaufen Raiff. Centrobank 04.03.10
BASF outperform Credit Suisse 08.03.10
BASF halten Hamburger Spark. 03.03.10
BAT neutral Credit Suisse 05.03.10
Bayer hold SEB 08.03.10
Bayer halten Hamburger Spark. 03.03.10
Beiersdorf buy SEB 04.03.10
Beiersdorf hold Société Générale 05.03.10
Beiersdorf halten Bankhaus Lampe 08.03.10
Beiersdorf neutral WestLB 04.03.10
Beiersdorf verkaufen Hamburger Spark. 05.03.10
Best Buy outperform Credit Suisse 05.03.10
BMW buy UniCr. Research 08.03.10
BMW halten Hamburger Spark. 04.03.10
Borussia Dortmund halten Bankhaus Lampe 05.03.10
BP buy UniCr. Research 03.03.10
BP hold Société Générale 04.03.10
Bri.-Myers Squibb overweight Morgan Stanley 05.03.10
Celesio buy UniCr. Research 05.03.10
CIENA outperform Credit Suisse 05.03.10
Cisco Systems overweight J.P. Morgan Sec. 08.03.10
Colonia Real Est. buy UniCr. Research 05.03.10
Daimler buy Deutsche Bank 08.03.10
Daimler outperform Credit Suisse 08.03.10
Dt. Lufthansa hold SEB 03.03.10
Dt. Lufthansa outperform Cheuvreux 03.03.10
Dt. Lufthansa kaufen Landesbank Berlin 05.03.10
Deutsche Post buy Commerzbank C&M 09.03.10
Deutsche Post equal-weight Morgan Stanley 05.03.10
Deutsche Post hold SEB 09.03.10
Deutsche Post underperform Cheuvreux 08.03.10
Dt. Postbank underweight Morgan Stanley 03.03.10
Deutsche Telekom buy Citigroup 03.03.10
DF Dt. Forfait kaufen Bankhaus Lampe 09.03.10
DIC Asset add WestLB 03.03.10
Douglas neutral UBS 04.03.10
DSM halten Hamburger Spark. 03.03.10
E.ON buy Citigroup 09.03.10
EADS hold Citigroup 08.03.10
EADS overweight Morgan Stanley 08.03.10
EADS halten Bankhaus Lampe 05.03.10
Fielmann reduce SEB 03.03.10
France Télécom kaufen Landesbank Berlin 05.03.10
Fraport buy Société Générale 05.03.10
Fraport halten Bankhaus Lampe 03.03.10
Fraport halten Nord LB 08.03.10
Fresen. Med. Care halten Landesbank Berlin 05.03.10
Fresenius VZ halten Landesbank Berlin 05.03.10
Fresnillo spekul. Kauf BÖRSE am Sonntag 08.03.10
GDF SUEZ buy Goldman Sachs 05.03.10
Georg Fischer buy Vontobel Res. 03.03.10
Hannover Rück overweight J.P. Morgan Sec. 05.03.10
Henkel VZ hold SEB 03.03.10
Henkel VZ kaufen Bankhaus Lampe 04.03.10
Hewlett-Packard outperform Credit Suisse 08.03.10
Holcim buy Vontobel Res. 04.03.10
Intel outperform Credit Suisse 04.03.10
K+S halten Bankhaus Lampe 05.03.10
Klöckner & Co kaufen Bankhaus Lampe 09.03.10
LANXESS buy UniCr. Research 04.03.10
LANXESS kaufen Hamburger Spark. 03.03.10
Linde hold Société Générale 05.03.10
Linde sell SEB 05.03.10
Linde halten Nord LB 05.03.10
Luxottica hold UniCr. Research 03.03.10
MasterCard overweight Barclays Capital 04.03.10
Merck buy Société Générale 03.03.10
Merck buy SEB 04.03.10
METRO equal-weight Morgan Stanley 08.03.10
Nestlé buy UniCr. Research 03.03.10
Nestlé buy Vontobel Res. 09.03.10
Nordex sell Cheuvreux 05.03.10
Österreich. Post kaufen Raiff. Centrobank 05.03.10
Pankl Racing halten Erste Bank 05.03.10
Pro7Sat.1 M. VZ buy Société Générale 05.03.10
Pro7Sat.1 M. VZ hold UniCr. Research 04.03.10
QUALCOMM buy UBS 03.03.10
Rheinmetall outperform Cheuvreux 05.03.10
Roth & Rau underperform BoA Sec.-Mer. Lyn. 05.03.10
RWE buy SEB 04.03.10
Saint-Gobain halten Landesbank Berlin 05.03.10
Salzgitter add Commerzbank C&M 05.03.10
Salzgitter hold SEB 05.03.10
Salzgitter sell UniCr. Research 08.03.10
Salzgitter underperform BoA Sec.-Mer. Lyn. 05.03.10
Salzgitter halten Nord LB 08.03.10
Salzgitter kaufen Bankhaus Lampe 09.03.10
SAP buy Société Générale 03.03.10
SAP equal-weight Morgan Stanley 03.03.10
SGL CARBON halten Hamburger Spark. 03.03.10
Société Générale buy SEB 08.03.10
STADA buy UniCr. Research 03.03.10
STADA halten Hamburger Spark. 03.03.10
STADA kaufen Bankhaus Lampe 03.03.10
Symrise buy Citigroup 04.03.10
Symrise hold Vontobel Res. 03.03.10
Symrise halten Nord LB 04.03.10
Telefónica buy SEB 05.03.10
Telefónica halten Hamburger Spark. 04.03.10
Telekom Austria kaufen Raiff. Centrobank 05.03.10
ThyssenKrupp kaufen Bankhaus Lampe 09.03.10
Total buy UniCr. Research 05.03.10
Valiant hold Vontobel Res. 04.03.10
Verbund reduce Erste Group Bank 04.03.10
Vestas Wind Syst. outperform Cheuvreux 05.03.10
Volkswagen buy Citigroup 05.03.10
Wal-Mart kaufen Raiff. Centrobank 03.03.10
Walt Disney buy BoA Sec.-Mer. Lyn. 04.03.10
Yamana Gold neutral Credit Suisse 04.03.10

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