 |
1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht
Liebe Leserinnen und Leser,
speziell in der vergangenen Woche konnten die wichtigsten internationalen Aktienindizes ihre im Februar begonnene Aufholbewegung fortsetzen und sich von ihren jeweiligen Jahrestiefstständen entfernen. Somit kam wieder etwas Ruhe auf das Parkett. Von einer nachhaltig harmonischen Anlegerstimmung kann aber unverändert immer noch nicht die Rede sein. Weiterhin beherrscht das Thema Griechenland und dessen Finanzprobleme das Tagesgeschehen, wenngleich die
Bullen wieder mehr Optimismus schöpften.
US-Arbeitsmarktdaten stützen
Unterstützung gab es zuletzt auch von einigen positiven Konjunkturdaten wie dem US-Arbeitsmarkt. Er sorgte am vergangenen Freitag für Kauflaune an der Wall Street und den wichtigsten europäischen Börsen. Im Februar lag die US-Arbeitslosenquote bei 9,7%, während ein Anstieg auf 10% erwartet worden war. Damit blieb die Quote gegenüber dem Vormonat trotz
schlechter Witterungsbedingungen stabil. Ebenso positiv war, dass die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft lediglich um 36.000 zurückgegangen war, während Volkswirte mit einem stärkeren Rückgang um 75.000 Stellen gerechnet hatten. Die Daten wurden als Indiz für eine bevorstehende Trendwende am US-Arbeitsmarkt interpretiert. Zweifelsohne ein positiver Aspekt.
Griechische Tragödie bleibt vorerst aus
In den
vergangenen Wochen hatte der Markt solche positiven (Konjunktur-)-Meldungen fast ausgeblendet und sich nur auf das griechische Finanzproblem fokussiert. Die Folge waren seit der letzten Ausgabe unseres Aktien-Newsletters zeitweise schmerzliche Abschläge an den Börsen. Nun scheint man sich wieder gefangen zu haben. Zu der jüngsten freundlichen Kursentwicklung hatten wohl vor allem die Anlegerhoffnungen auf eine Lösung der Finanzprobleme Griechenlands verholfen. Die Regierung
in Athen hatte am letzten Freitag mitgeteilt, der Schuldenfalle mit Hilfe eines Sparpakets von 4,8 Mrd. Euro entkommen zu wollen. Gleichzeitig begab man eine 5 Mrd. Euro schwere Anleihe am Markt, die dort erfolgreich angenommen wurde.
Notenbanken vorsichtig optimistisch
Im Fokus standen aber zuletzt auch die internationalen Notenbanken. So hatte beispielsweise die Bank of England (BoE) das Leitzinsniveau erwartungsgemäß bei 0,5% belassen, das
abgeschlossene Programm zum Ankauf von Staatsanleihen aber vorerst nicht aufgestockt. Man schöpft diesbezüglich wieder neuen Optimismus auf der Insel. Den teilt in Sachen Wirtschaftsbelebung auch die EZB. Diese hatte ebenfalls ihren Leitzins auf unverändertem Niveau belassen. Man äußerte sich aber im Frankfurter Euro-Tower diesmal auch konkreter zu den Erwartungen bezüglich des BIP-Wachstums in der Eurozone: Den Äußerungen zufolge erwarten die EU-
Währungshüter für das laufende Kalenderjahr einen Zuwachs in der Größenordnung von 0,4% bis 1,2%. Für 2011 wurden die Wachstumserwartungen auf 0,5% bis 2,5% angehoben. Und auch aus den USA gab es positive Signale. Der letzten Veröffentlichung des Konjunkturberichtes der US-Notenbank, dem so genannten Beige Book, konnte man entnehmen, dass sich die US-Wirtschaft nach Einschätzung der Fed seit Jahresbeginn weiter erholt hat.
Charttechnik
wieder aufgehellter
Alles in allem ist zu berichten, dass sich die Rahmenbedingungen an den Märkten wieder normalisieren. Man sieht es auch anhand des DAX. Dieser konnte in der vergangenen Handelswoche um fast 5% zulegen. Diese jüngsten Kursgewinne unterstreichen, wer aktuell das Sagen hat und machen es wiederum den Pessimisten, sprich dem Bärenlager, zunehmend schwerer, nachhaltig die Oberhand zu gewinnen. Charttechnisch hat Deutschlands Leitindex zudem eine
inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vollendet, aus der heraus sich ein rechnerisches Kursziel oberhalb der runden 6.000er-Marke ableiten lässt. Dieses Kaufsignal gilt es nun nachhaltig zu bestätigen, sofern neue Horrormeldungen aus Griechenland oder den anderen hoch verschuldeten europäischen Staaten ausbleiben.
Fazit:
Die Chancen stehen aktuell gut, dass die Aktienindizes, speziell in der Euro-Zone, ihre Erholungsbewegung fortsetzen
könnten. Nicht schlechter sieht es an der Wall Street aus. Auch dort hat der Markt bereits den Großteil der jüngsten Korrektur wieder aufgeholt. Wenn man zudem davon ausgeht, dass ein Großteil der Volkswirte nicht vor Herbst dieses Jahres mit einer ersten Straffung der Geldpolitik seitens der Notenbanken rechnet, ist wieder jede Menge (Kurs-)Fantasie vorhanden – wenn auch in Maßen. Unverändert sollte man daher als Anleger Schwächetage bewusst nutzen, um bei
bestehenden Positionen nachzukaufen bzw. neue Positionen aufzubauen.
Herzlichst, Ihre Aktienservice.de-Redaktion

2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes
| Index
|
09.03.10
|
% Vorwoche
|
52weekHigh
|
% 52week
|
| DJ IND
|
10564,38
|
+1,52%
|
10729,82
|
+52,52%
|
| S&P 500
|
1140,45
|
+1,98%
|
1150,45
|
+58,48%
|
| NASDAQ
|
2340,68
|
+2,63%
|
2353,07
|
+72,33%
|
| NIKKEI 225
|
10567,65
|
+3,38%
|
10982,10
|
+49,79%
|
| DAX
|
5885,89
|
+1,89%
|
6094,26
|
+51,43%
|
| TecDAX
|
829,79
|
+3,27%
|
870,07
|
+93,16%
|
| EURO STOXX 50
|
2880,71
|
+3,02%
|
3044,37
|
+50,07%
|
Stand: Dienstag, Schlusskurse

3. VTG: Faszination Logistik
Die Bilanz 2009 des SDAX-Unternehmens hat viele Analysten positiv überrascht und veranlasst, das Kursziel nach oben zu korrigieren. Und dies nicht nur, weil die Auslastung im wichtigsten Bereich, dem Waggonmietgeschäft, zum Jahresende überzeugt hatte und nun Raum für weitere Renditefantasien schafft. Der Hamburger Logistikkonzern scheint auch sonst ein gutes nachhaltiges Investment im Nebenwertebereich zu sein.
International unter den
Besten
VTG ist eigenen Angaben zufolge ein international führendes Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen. Mit Sitz in Hamburg, verfügt der Konzern über die größte private Flotte von Eisenbahngüterwagen in Europa. Neben der reinen Vermietung organisiert er Gütertransporte auf der Schiene sowie weltweite Transporte von Flüssigkeiten in Tankcontainern, die sowohl mit der Bahn als auch mit dem Lkw oder dem Schiff befördert
werden können. Der Kundenstamm setzt sich aus renommierten Firmen aus der Chemie-, Mineralöl-, Automobil- und Papierindustrie zusammen, die durch die drei Sparten Waggonvermietung, Schienenlogistik und Tankcontainerlogistik bedient werden.
Drei solide Segmente
Im Geschäftsbereich Waggonvermietung bietet die VTG die Vermietung von Eisenbahngüterwagen durch die eigene Vertriebsorganisation und durch Poolsysteme an. Der Konzern vermarktet eine
Flotte von rund 50.000 Eisenbahngüterwagen, die sich aus etwa 1.000 verschiedenen Waggontypen zusammensetzen. Den Schwerpunkt bilden Kessel- und moderne Großraumgüterwaggons, insbesondere Schiebewandwaggons. Über die US-Tochter Texas Railcar Leasing ist VTG auch in Nordamerika, dem größten Schienenlogistikmarkt der Welt, vertreten. Regionale Schwerpunkte für den weiteren Ausbau der Aktivitäten sind nach Unternehmensangaben vor allem Ost- und
Südosteuropa, die USA und der Eintritt in die GUS mit erstem Schwerpunkt Russland. Im Geschäftsbereich Schienenlogistik organisiert die Gesellschaft für ihre Kunden den europaweiten Schienengütertransport. Transportiert werden insbesondere Mineralöl- und Chemieprodukte, Flüssiggase sowie Bulk- und Stückgüter. Mit ihrem umfassenden Leistungsangebot zählt die VTG hier zu den führenden Anbietern in Europa. Im dritten Geschäftsbereich, der
Tankcontainerlogistik, bietet der Konzern weltweite Transport- und Logistikdienstleistungen und setzt dazu eine Flotte von rund 8.000 Tankcontainern ein.
Gesundes Wachstumspotenzial in allen Bereichen
Der Tankcontainerlogistik-Bereich hat – wie auch die anderen zwei Bereiche –gesundes Wachstumspotenzial. Denn gemäß einer Studie der International Tank Container Organization (ITCO) dürfte sich der weltweite unbegleitete Verkehr mit Tankcontainern mit
einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich bis 5% – im intra-asiatischen Verkehr sogar von mehr als 10% – weiter positiv entwickeln. VTG hat darauf reagiert und sein Leistungsangebot in diesem Segment der zunehmenden Internationalisierung der Märkte angepasst: Mit der vollständigen Übernahme der VOTG im Frühjahr 2007 sowie der 50%-Beteiligung am Joint Venture Cosco VOTG Tanktainer Limited in China hat die VTG diesen Geschäftsbereich weiter ausgebaut. Der
chinesische Joint Venture-Partner Cosco zählt schon jetzt zu den größten Logistikkonzernen weltweit.
Erwartungen im Krisenjahr erfüllt
VTG scheint sich also für die Zukunft in die richtige Position gebracht zu haben. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 belegen außerdem, dass die Gesellschaft gut durch die Krise gesteuert ist. Nach den bislang vorliegenden Zahlen haben die Hamburger solide gewirtschaftet. Der
Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr nur um 4,5% auf 581,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert lediglich um 3,8% auf 149,4 Mio. Euro. Das Unternehmen hat damit seine Prognose vom Februar 2009 für das Gesamtjahr voll erfüllt. "2009 war ein schwieriges aber dennoch belohnendes Jahr", kommentierte Firmenlenker Dr. Heiko Fischer.
Positiver Ausblick für
2010
Für 2010 ist das Unternehmen optimistisch: "Sollte sich das zurzeit prognostizierte moderate Wirtschaftswachstum fortsetzen, dann wird der Geschäftsbereich Waggonvermietung den Auslastungsgrad der Flotte im Jahr 2010 wieder über den Auslastungsgrad zum Ende 2009 hinaus steigern können." Auch für die beiden anderen Sparten zeigt man sich kämpferisch: "Unter der Prämisse der langsam anziehenden Konjunktur wird die Schienenlogistik ihren
Wachstumspfad 2010 weiterverfolgen, und auch die Tankcontainerlogistik wird ihre wirtschaftliche Erholung fortsetzen", so das offizielle Statement des Konzerns. Alles in allem erwartet VTG für 2010 Umsätze und ein EBITDA in etwa auf dem Niveau von 2009.
Fazit:
Für langfristig orientierte Anleger ist die VTG-Aktie eine Überlegung wert. Die guten und nachhaltigen Perspektiven des Unternehmens sind unserer Meinung noch nicht im aktuellen Kurs
enthalten. Allein aufgrund der fundamentalen Daten ist ein Kursziel von 15 Euro nicht unrealistisch. Hinzu kommt, dass das Unternehmen bei seiner Dividendenpolitik eine Konstanz aufweist. Wie schon im Jahr 2009, beabsichtigt der Vorstand erneut, der Hauptversammlung 2010 eine Dividendenzahlung von 0,30 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2009 vorzuschlagen – dem Krisenjahr zum Trotz. Für Langfristanleger bedeutet dies: VTG verfolgt das Ziel, langfristig stabile
Ausschüttungen vorzunehmen. Das aktuelle KGV von 13 und ein KUV von unter 0,5 zeugen außerdem von einer moderaten Bewertung und sind somit weitere gute Argumente, die einen langfristigen Kauf rechtfertigen können.
| Kennzahlen
: VTG AG
|
|
WKN:
|
VTG999
|
| ISIN:
|
DE000VTG9999
|
| Markt:
|
Xetra
|
| Kurs 10.03.10:
|
11,43 Euro
|
| 52-Wochen-Hoch:
|
11,95 Euro
|
| 52-Wochen-Tief:
|
5,48 Euro
|
| Empfohlener Stop-Loss:
|
9,60 Euro
|
| Unser Anlageurteil:
|
"langfristiger Kauf"
|
 
4. Kabel Deutschland wagt den Börsengang
Der deutsche Kabelnetzbetreiber ( WKN: A0KP8Y )wagt den Gang an die Börse. Am Montag wurde dazu der Börsenprospekt vorgelegt. Demnach ist die Erstnotiz bereits für den 22. März geplant. Die Zeichnungsfrist soll am 11. März beginnen und bis zum 19. März laufen. Weitere Details sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Mit Kabel Deutschland würde erstmals nach einer jahrelangen Flaute wieder ein großes Unternehmen den
Börsengang in Deutschland durchführen. Der Konzern will insgesamt bis zu 51,75 Millionen Aktien ausgeben, die allerdings komplett aus dem Bestand der bisherigen Eigentümer rund um die Investmentgesellschaft Providence Equity Partners stammen.

5. Daimler verkauft Beteiligung
Daimler ( WKN: 710000 ) hat sämtliche Anteile in Höhe von 5,34% am indischen Automobilkonzern Tata Motors an verschiedene Investorengruppen verkauft. Die Stuttgarter Autobauer sehen sich für die Erschließung der Wachstumspotenziale bei Pkw und Nutzfahrzeugen in Indien in einer hervorragenden Ausgangsposition und wollen ihre eigenen Aktivitäten dort weiter verstärken, allerdings sei dazu eine Fortführung der Kapitalbeteiligung an
Tata Motors nicht nötig, so der Konzern. Nach dem Kursanstieg von Tata Motors-Aktien im Jahr 2009 kann Daimler durch den Verkauf der Anteile einen erheblichen Kapitalzufluss von rund 300 Mio. Euro erzielen. Die Transaktion soll sich im EBIT mit ungefähr 265 Mio. Euro niederschlagen und im ersten Quartal 2010 verbucht werden.

6. Deutsche Post wieder mit Gewinn
Die Deutsche Post ( WKN: 555200 ) hat im Geschäftsjahr 2009 aufgrund von Effizienzsteigerungen wieder einen Gewinn erzielt. Während im Vorjahr noch ein Verlust von 1,98 Mrd. Euro anfiel, hat der Konzern nun einen Überschuss von 693 Mio. Euro. Der Umsatz sank dagegen von 54,47 auf 46,20 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wies die Post vor Einmaleffekten einen Gewinn von 1,47 Mrd. Euro aus, nach 2,01 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum.
Für das laufende Jahr 2010 erwartet der Konzern eine moderate Erholung der weltweiten Transportmengen. Vor diesem Hintergrund rechnet die Deutsche Post mit einem EBIT vor Einmaleffekten zwischen 1,6 und 1,9 Mrd. Euro. Dabei sollen die DHL-Unternehmensbereiche sowie der Unternehmensbereich BRIEF entsprechend der im vergangenen Jahr vorgestellten Zwei-Säulen-Strategie erstmals ungefähr zu gleichen Teilen zu diesem Ergebnis beitragen.
 
7. EADS streicht Dividende
Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS ( WKN: 938914 ) hat im Geschäftsjahr 2009 einen Verlust von 763 Mio. Euro erzielt, nach einem Gewinn von 1,572 Mrd. Euro im Vorjahr. In der Folge wird die Dividende gestrichen. Die Ergebnisse wurden vor allem durch Rückstellungen für Verspätungen in neuen Programmen belastet. Der Umsatz blieb mit 42,8 Mrd. Euro leicht unter dem Niveau von 2008 (43,3 Mrd. Euro). Für 2010 erwartet
EADS ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 1 Mrd. Euro. Den Angaben zufolge hängt die künftige EBIT-Entwicklung stark davon ab, ob EADS den eingegangenen Verpflichtungen bei den Programmen A400M, A380 und A350 einhalten kann oder nicht. Bereits vor der Präsentation der Ergebnisse war bekannt geworden, dass EADS und der US-Partner Northrop Grumman beim Rennen um den milliardenschweren Auftrag der US-Luftwaffe für neue Tankflugzeuge aus dem Rennen sind. Grund
sind Diskussionen um die Auftragsgestaltung, die den Wettbewerber Boeing bevorzugen soll.

8. McDonald`s – Umsätze im Februar legen zu
Die Fast Food-Kette McDonald`s ( WKN: 856958 ) konnte im Februar einen Anstieg bei den vergleichbaren Filialumsätzen (Same-Store Sales) verzeichnen. Der weltweit führende Betreiber von Schnellrestaurants erzielte demnach in den Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet sind, bei den Erlösen einen Zuwachs von 4,8% zum Vorjahresmonat. Die Marktschätzungen hatten lediglich bei plus 2,1% gelegen. Insgesamt verzeichnete
McDonald`s im Februar einen Umsatzanstieg um 11,2%, wobei das Umsatzplus auf wechselkursbereinigter Basis 6,4% betrug.

9. AIG verkauft Sparte
Der amerikanische Versicherungskonzern American International Group (AIG) verkauft seine Lebensversicherungstochter American Life Insurance Company (ALICO) an den US-Marktführer MetLife ( WKN: 934623 ). Der Kaufpreis wurde mit rund 15,5 Mrd. US-Dollar angegeben. Im Rahmen der Transaktion zahlt MetLife 6,8 Mrd. US-Dollar an AIG in bar, während rund 8,7 Mrd. Dollar in Form von MetLife-Aktien bezahlt werden. MetLife erwartet, dass durch die Übernahme
das operative Ergebnis je Aktie im Geschäftsjahr 2011 um rund 0,45 bis 0,55 US-Dollar steigen wird.
 
10. Kroger kann Erwartungen übertreffen
Kroger ( WKN: 851544 ), der größte Lebensmittelhändler in den USA, musste im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (bis Ende Februar) trotz eines Umsatzwachstums einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Allerdings wurden damit die Analystenerwartungen übertroffen. So belief sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 255,4 Mio. US-Dollar bzw. 0,39 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit 349,2 Mio. US-Dollar bzw. 0,
53 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 7,2% auf 18,55 Mrd. US-Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Kroger mit einem Ergebnis von 1,60 bis 1,80 US-Dollar je Aktie, während Analysten hier einen Gewinn von 1,79 US-Dollar je Aktie prognostizieren.

11. Termine im Überblick – 11.03. bis 17.03.2010
| Termine im Überblick – 11.03. bis 17.03.2010
|
| 11.03.2010 JP: BIP 4Q (2. Veröffentlichung)
|
| 11.03.2010 CN: Handelsbilanz Februar
|
| 11.03.2010 CN: Verbraucherpreise Februar
|
| 11.03.2010 DE: Arbeitskostenindex Q4
|
| 11.03.2010 DE: IfW Konjunkturprognose
|
| 11.03.2010 US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
|
| 11.03.2010 US: Handelsbilanz Januar
|
| 12.03.2010 EU: Industrieproduktion Januar
|
| 12.03.2010 US: Einzelhandelsumsätze Februar
|
| 12.03.2010 US: Verbraucherst. Uni Michigan (1. Umfrage) März
|
| 12.03.2010 US: Lagerbestände Januar
|
| 15.03.2010 US: NY Empire State Manufacturing-Index März
|
| 15.03.2010 US: Industrieproduktion & Kapazitätsausl. Febr.
|
| 15.03.2010 US: NAHB Stimmungsindex Bauunternehmen März
|
| 15.03.2010 DE: IWH Konjunkturprognose
|
| 16.03.2010 DE: ZEW-Index Konjunkturerwartungen März
|
| 16.03.2010 EU: Verbraucherpreise Februar (vorläufig)
|
| 16.03.2010 US: Baubeginne & Baugenehmigungen Februar
|
| 16.03.2010 US: Import- und Exportpreise Februar
|
| 16.03.2010 US: Federal Reserve Bank Ratssitzung (Zinsbeschl.)
|
| 17.03.2010 JP: Bank of Japan Ratssitzung
|
| 17.03.2010 DE: RWI Konjunkturprognose
|
| 17.03.2010 US: MBA Hypothekenanträge (Woche)
|
| 17.03.2010 US: Erzeugerpreisindex (PPI) Februar
|
| 17.03.2010 US: EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)
|

12. RATINGS / Deutsche Aktien
Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:
| TITEL
|
RATING
|
INSTITUT
|
DATUM
|
| Abercrom. & Fitch
|
outperform
|
Credit Suisse
|
05.03.10
|
| Adecco
|
buy
|
Vontobel Res.
|
05.03.10
|
| adidas
|
hold
|
Société Générale
|
04.03.10
|
| adidas
|
outperform
|
Cheuvreux
|
04.03.10
|
| adidas
|
reduce
|
SEB
|
04.03.10
|
| adidas
|
halten
|
Bankhaus Lampe
|
04.03.10
|
| ADVA
|
buy
|
Société Générale
|
04.03.10
|
| Ahold
|
buy
|
Société Générale
|
05.03.10
|
| Ahold
|
buy
|
UniCr. Research
|
05.03.10
|
| Ahold
|
kaufen
|
National-Bank AG
|
04.03.10
|
| alst. office-REIT
|
buy
|
UniCr. Research
|
05.03.10
|
| AOL
|
equal weight
|
Barclays Capital
|
04.03.10
|
| Bank Sarasin
|
buy
|
Vontobel Res.
|
03.03.10
|
| Barrick Gold
|
kaufen
|
Raiff. Centrobank
|
04.03.10
|
| BASF
|
outperform
|
Credit Suisse
|
08.03.10
|
| BASF
|
halten
|
Hamburger Spark.
|
03.03.10
|
| BAT
|
neutral
|
Credit Suisse
|
05.03.10
|
| Bayer
|
hold
|
SEB
|
08.03.10
|
| Bayer
|
halten
|
Hamburger Spark.
|
03.03.10
|
| Beiersdorf
|
buy
|
SEB
|
04.03.10
|
| Beiersdorf
|
hold
|
Société Générale
|
05.03.10
|
| Beiersdorf
|
halten
|
Bankhaus Lampe
|
08.03.10
|
| Beiersdorf
|
neutral
|
WestLB
|
04.03.10
|
| Beiersdorf
|
verkaufen
|
Hamburger Spark.
|
05.03.10
|
| Best Buy
|
outperform
|
Credit Suisse
|
05.03.10
|
| BMW
|
buy
|
UniCr. Research
|
08.03.10
|
| BMW
|
halten
|
Hamburger Spark.
|
04.03.10
|
| Borussia Dortmund
|
halten
|
Bankhaus Lampe
|
05.03.10
|
| BP
|
buy
|
UniCr. Research
|
03.03.10
|
| BP
|
hold
|
Société Générale
|
04.03.10
|
| Bri.-Myers Squibb
|
overweight
|
Morgan Stanley
|
05.03.10
|
| Celesio
|
buy
|
UniCr. Research
|
05.03.10
|
| CIENA
|
outperform
|
Credit Suisse
|
05.03.10
|
| Cisco Systems
|
overweight
|
J.P. Morgan Sec.
|
08.03.10
|
| Colonia Real Est.
|
buy
|
UniCr. Research
|
05.03.10
|
| Daimler
|
buy
|
Deutsche Bank
|
08.03.10
|
| Daimler
|
outperform
|
Credit Suisse
|
08.03.10
|
| Dt. Lufthansa
|
hold
|
SEB
|
03.03.10
|
| Dt. Lufthansa
|
outperform
|
Cheuvreux
|
03.03.10
|
| Dt. Lufthansa
|
kaufen
|
Landesbank Berlin
|
05.03.10
|
| Deutsche Post
|
buy
|
Commerzbank C&M
|
09.03.10
|
| Deutsche Post
|
equal-weight
|
Morgan Stanley
|
05.03.10
|
| Deutsche Post
|
hold
|
SEB
|
09.03.10
|
| Deutsche Post
|
underperform
|
Cheuvreux
|
08.03.10
|
| Dt. Postbank
|
underweight
|
Morgan Stanley
|
03.03.10
|
| Deutsche Telekom
|
buy
|
Citigroup
|
03.03.10
|
| DF Dt. Forfait
|
kaufen
|
Bankhaus Lampe
|
09.03.10
|
| DIC Asset
|
add
|
WestLB
|
03.03.10
|
| Douglas
|
neutral
|
UBS
|
04.03.10
|
| DSM
|
halten
|
Hamburger Spark.
|
03.03.10
|
| E.ON
|
buy
|
Citigroup
|
09.03.10
|
| EADS
|
hold
|
Citigroup
|
08.03.10
|
| EADS
|
overweight
|
Morgan Stanley
|
08.03.10
|
| EADS
|
halten
|
Bankhaus Lampe
|
05.03.10
|
| Fielmann
|
reduce
|
SEB
|
03.03.10
|
| France Télécom
|
kaufen
|
Landesbank Berlin
|
05.03.10
|
| Fraport
|
buy
|
Société Générale
|
05.03.10
|
| Fraport
|
halten
|
Bankhaus Lampe
|
03.03.10
|
| Fraport
|
halten
|
Nord LB
|
08.03.10
|
| Fresen. Med. Care
|
halten
|
Landesbank Berlin
|
05.03.10
|
| Fresenius VZ
|
halten
|
Landesbank Berlin
|
05.03.10
|
| Fresnillo
|
spekul. Kauf
|
BÖRSE am Sonntag
|
08.03.10
|
| GDF SUEZ
|
buy
|
Goldman Sachs
|
05.03.10
|
| Georg Fischer
|
buy
|
Vontobel Res.
|
03.03.10
|
| Hannover Rück
|
overweight
|
J.P. Morgan Sec.
|
05.03.10
|
| Henkel VZ
|
hold
|
SEB
|
03.03.10
|
| Henkel VZ
|
kaufen
|
Bankhaus Lampe
|
04.03.10
|
| Hewlett-Packard
|
outperform
|
Credit Suisse
|
08.03.10
|
| Holcim
|
buy
|
Vontobel Res.
|
04.03.10
|
| Intel
|
outperform
|
Credit Suisse
|
04.03.10
|
| K+S
|
halten
|
Bankhaus Lampe
|
05.03.10
|
| Klöckner & Co
|
kaufen
|
Bankhaus Lampe
|
09.03.10
|
| LANXESS
|
buy
|
UniCr. Research
|
04.03.10
|
| LANXESS
|
kaufen
|
Hamburger Spark.
|
03.03.10
|
| Linde
|
hold
|
Société Générale
|
05.03.10
|
| Linde
|
sell
|
SEB
|
05.03.10
|
| Linde
|
halten
|
Nord LB
|
05.03.10
|
| Luxottica
|
hold
|
UniCr. Research
|
03.03.10
|
| MasterCard
|
overweight
|
Barclays Capital
|
04.03.10
|
| Merck
|
buy
|
Société Générale
|
03.03.10
|
| Merck
|
buy
|
SEB
|
04.03.10
|
| METRO
|
equal-weight
|
Morgan Stanley
|
08.03.10
|
| Nestlé
|
buy
|
UniCr. Research
|
03.03.10
|
| Nestlé
|
buy
|
Vontobel Res.
|
09.03.10
|
| Nordex
|
sell
|
Cheuvreux
|
05.03.10
|
| Österreich. Post
|
kaufen
|
Raiff. Centrobank
|
05.03.10
|
| Pankl Racing
|
halten
|
Erste Bank
|
05.03.10
|
| Pro7Sat.1 M. VZ
|
buy
|
Société Générale
|
05.03.10
|
| Pro7Sat.1 M. VZ
|
hold
|
UniCr. Research
|
04.03.10
|
| QUALCOMM
|
buy
|
UBS
|
03.03.10
|
| Rheinmetall
|
outperform
|
Cheuvreux
|
05.03.10
|
| Roth & Rau
|
underperform
|
BoA Sec.-Mer. Lyn.
|
05.03.10
|
| RWE
|
buy
|
SEB
|
04.03.10
|
| Saint-Gobain
|
halten
|
Landesbank Berlin
|
05.03.10
|
| Salzgitter
|
add
|
Commerzbank C&M
|
05.03.10
|
| Salzgitter
|
hold
|
SEB
|
05.03.10
|
| Salzgitter
|
sell
|
UniCr. Research
|
08.03.10
|
| Salzgitter
|
underperform
|
BoA Sec.-Mer. Lyn.
|
05.03.10
|
| Salzgitter
|
halten
|
Nord LB
|
08.03.10
|
| Salzgitter
|
kaufen
|
Bankhaus Lampe
|
09.03.10
|
| SAP
|
buy
|
Société Générale
|
03.03.10
|
| SAP
|
equal-weight
|
Morgan Stanley
|
03.03.10
|
| SGL CARBON
|
halten
|
Hamburger Spark.
|
03.03.10
|
| Société Générale
|
buy
|
SEB
|
08.03.10
|
| STADA
|
buy
|
UniCr. Research
|
03.03.10
|
| STADA
|
halten
|
Hamburger Spark.
|
03.03.10
|
| STADA
|
kaufen
|
Bankhaus Lampe
|
03.03.10
|
| Symrise
|
buy
|
Citigroup
|
04.03.10
|
| Symrise
|
hold
|
Vontobel Res.
|
03.03.10
|
| Symrise
|
halten
|
Nord LB
|
04.03.10
|
| Telefónica
|
buy
|
SEB
|
05.03.10
|
| Telefónica
|
halten
|
Hamburger Spark.
|
04.03.10
|
| Telekom Austria
|
kaufen
|
Raiff. Centrobank
|
05.03.10
|
| ThyssenKrupp
|
kaufen
|
Bankhaus Lampe
|
09.03.10
|
| Total
|
buy
|
UniCr. Research
|
05.03.10
|
| Valiant
|
hold
|
Vontobel Res.
|
04.03.10
|
| Verbund
|
reduce
|
Erste Group Bank
|
04.03.10
|
| Vestas Wind Syst.
|
outperform
|
Cheuvreux
|
05.03.10
|
| Volkswagen
|
buy
|
Citigroup
|
05.03.10
|
| Wal-Mart
|
kaufen
|
Raiff. Centrobank
|
03.03.10
|
| Walt Disney
|
buy
|
BoA Sec.-Mer. Lyn.
|
04.03.10
|
| Yamana Gold
|
neutral
|
Credit Suisse
|
04.03.10
|

Risikohinweis / Disclaimer
"Sie erhalten diesen Newsletter als kostenlosen Service der finanzpark AG. Alle veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen werden von der Herausgeberin mit großer Sorgfalt erstellt; da die Redaktion ihrerseits aber auch auf Quellen Dritter angewiesen ist und auch den Mitarbeitern der Herausgeberin Fehler unterlaufen können, kann für die Richtigkeit aller Angaben keine Garantie übernommen werden.
Die Herausgeberin will ihren Abonnenten die Möglichkeit bieten, sich eine unabhängige und eigenverantwortliche Meinung zu bilden, keinesfalls jedoch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten abgeben. Die zur Verfügung gestellten Informationen sollen auch keine Beratung darstellen oder insbesondere ersetzen. Es wird dringend empfohlen, sich stets auch immer aus anderen Quellen zu informieren. Es kann im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden, dass der Redakteur oder einzelne Mitarbeiter der Herausgeberin an Unternehmen beteiligt sind, die Gegenstand von Analysen oder anderen Berichten sind. Umso mehr stellen die veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen immer auch eine persönliche Meinung des Autors dar und erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf alleinige Richtigkeit.
Wir verweisen insbesondere auf § 675 II BGB, wonach die finanzpark AG, unbeschadet der sich aus einem (anderen) Vertragsverhältnis, einer unerlaubten Handlung oder einer sonstigen gesetzlichen Bestimmung ergebenden Verantwortlichkeit, zum Ersatz des aus der Befolgung des Rates oder der Empfehlung entstehenden Schadens nicht verpflichtet ist."
Für alle Hyperlinks gilt: Die finanzpark AG erklärt ausdrücklich, keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten zu haben. Daher distanziert sich die finanzpark AG von den Inhalten aller verlinkten Seiten und macht sich deren Inhalte ausdrücklich nicht zu Eigen.
Diese Erklärung gilt für alle in den Seiten vorhandenen Hyperlinks, ob angezeigt oder verborgen, und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Hyperlinks führen.
HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
Ihre Adresse ist nur auf unserem Rechner gespeichert und wird definitiv nicht (!) an Dritte weitergegeben! Der Newsletter ist und bleibt für alle Abonnenten kostenlos. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zitate sind mit Angabe der Quelle (inkl. URL) willkommen. Sie können gerne die Aktienservice-Homepage als Link aufführen, wenn Sie eine Homepage betreiben. Die Adresse: http://www.aktienservice.de
Ein Archiv der Newsletter-Ausgaben finden Sie unter folgendem Link:
http://www.aktienservice.de/an/archiv
Anregungen, Vorschläge an: feedback@finanzpark.de
Bei Interesse an einer Anzeigenschaltung bitte E-Mail an:
anzeigen@finanzpark.de
Aktienservice-Homepage: http://www.aktienservice.de
Copyright © 2010 finanzpark AG Alle Rechte vorbehalten.
finanzpark AG
Amtsgericht Nürnberg
HRB 24981
Vorstand: Christian Ernst Frenko (Vorsitz),
Georg Rösl, Dzulijano Trajanoski, Andreas Fiek
Aufsichtsrat: Stephan Heibel (Vorsitz)
Phillip Drescher, Helmut Rower
|
|
 |
MARKTUMFELD & KONJUNKTUR

AKTIENSERVICE INVESTMENT-ANREGUNG DER WOCHE

UNTERNEHMENS-NEWS

TERMINE

RATINGS


|