11. Jahrgang - Ausgabe #512 (10.02.2010) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK ISSN 1436-4131 


1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht

Liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen Wochen hat sich Unsicherheit an den internationalen Aktienmärkten breit gemacht. Der Januar war speziell für den DAX ein schwacher Monat: Mehr als 6% ging es mit dem deutschen Leitindex in den Keller. Die Sorge um mögliche Staatspleiten von EU-Ländern, mäßig ausgefallene Konjunkturdaten und ernüchternde Ausblicke einzelner Unternehmen haben so manchen Anleger dazu veranlasst, sich nicht nur mit neuen Engagements zurückzuhalten, sondern sich ganz aus dem Markt zurückzuziehen und abzuwarten.

Sorge vor Staatspleiten

An Europas Börsen kann man seit dieser Woche nun nicht mehr von einer "bloßen Konsolidierungsbewegung" sprechen, wie es zuletzt noch so mancher Aktienexperte im TV sagte. Gerade der vergangene Donnerstag hat dies widerlegt. Da setzten, für das Gros der Anleger völlig überraschend, heftige Verkäufe an den Märkten ein, nachdem es einmal mehr Berichte darüber gab, dass die Finanzkrise nun auch die Verschuldungssituation in mehreren Staaten des Euroraumes massiv beeinflusst. Die Verschuldungsproblematik Griechenlands hatte sich damit nun endgültig zu einem europäischen Problem entwickelt. Es gab die Nachricht, dass die portugiesische Schuldenverwaltung eine geplante Emission von Staatspapieren von 500 auf 300 Mio. Euro zurückschrauben musste. Das Problem zu hoher Staatsverschuldung, was in vielen Ländern auf der Tagesordnung steht, geriet somit wieder verstärkt in das Bewusstsein der Anleger. Die Aktienmärkte zeigten sich entsprechend verunsichert und verschnupft. Der EURO STOXX 50 fiel auf ein neues Jahrestief.

Emotionen der Anleger

Wenn das Gros der Anleger jedoch etwas weniger emotional reagiert und über die Situation nachgedacht hätte, wären die Märkte nun charttechnisch auch nicht so angeschlagen. Rein (finanz-)politisch ist eine Pleite Griechenlands oder Portugals nicht realistisch. Die EU-Kommission reagierte prompt und zwingt Griechenland nun, die staatliche Neuverschuldung bis 2012 unter die Grenze von 3% des Bruttoinlandsproduktes zu senken sowie mit schnellen Reformen die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, mit Instrumenten wie Lohneinschränkungen und Einstellungsstopp im Öffentlichen Dienst. Es ist also sehr schwer vorstellbar, dass die EU tatenlos zusieht, wie ein Mitgliedsstaat Pleite gehen könnte. Zumal es am morgigen Donnerstag in Brüssel ein informelles EU-Gipfeltreffen geben wird, zu dem auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erwartet wird, der gestern die Ankündigung bezüglich eines Hilfspakets für die Regierung Athens machte.

Ernüchterung über Bilanzen

Von Seiten der Unternehmen gab es zuletzt ebenfalls nicht sehr viel Positives zu berichten. Die Berichtssaison zum vierten Quartal 2009 fällt weiterhin durchwachsen aus. Es zeigt sich derzeit, dass der Optimismus der Experten im Vorfeld doch etwas übertrieben war. Zwar können die Unternehmen diesseits und jenseits des Atlantiks oft auf den ersten Blick mit ihren nackten Zahlen überzeugen, gibt es doch zumeist sehr ordentliche Steigerungen. Es wurden jedoch nicht immer die hochgesteckten Erwartungen getroffen. Außerdem kamen die Ausblicke nicht immer an. Es machte sich daher Ernüchterung breit. Dies gilt auch für die Wall Street. Hier gab es zuletzt auch Sorgen über die Verfassung am US-Arbeitsmarkt, und die Januardaten zeigten nicht wie erwartet ein Ende des Stellenabbaus. Daneben könnte zuletzt der stärkere US-Dollar aufgrund der Nachrichten aus Europa über die hohen Schulden in Griechenland, Portugal und Spanien belastet haben. Der Dow Jones rutschte sogar zwischenzeitlich unter die 10.000er-Marke.

Fazit:

Wie geht es nun weiter? Einmal mehr muss man sich als Anleger diese Frage stellen – wenn man kurzfristig engagiert sein will. Einer Flucht aus dem Aktienmarkt sollte nicht zwangsläufig der Einstieg in Staatsanleihen folgen. Das wäre (langfristig) nicht die richtige Lösung, nicht nur aus Renditesicht. Unverändert ist ein Engagement in Aktien sinnvoll. Nur sollte man sich vielleicht auf eine längere harte Phase am Markt einstellen. In der letzten Ausgabe des Aktien-Newsletters hatten wir schon geschrieben: "Dies wiederum könnte nach dem ersten Quartal zu Gewinnmitnahmen und somit zu einer (schärferen) Korrektur am Markt führen". Und weiter: "Vorsichtiges Agieren ist weiter von Nöten, bei substanzstarken Werten lohnt es sich weiterhin, an Schwächetagen die Positionen aus- bzw. aufzubauen."

Wir bleiben grundsätzlich bei dieser Einschätzung, ergänzen diese aber um einen weiteren Satz: Wir erwarten in den nächsten Wochen und Monaten eine Seitwärtsbewegung, bei der es als Anleger unverändert attraktiv ist, mit der Methode des Stockpickings zu arbeiten.

Herzlichst,

Ihre Aktienservice.de-Redaktion

2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes

Index 09.02.10 % Vorwoche 52weekHigh % 52week
DJ IND 10058,64 -2,31% 10729,82 +27,50%
S&P 500 1070,52 -2,97% 1150,45 +29,42%
NASDAQ 2150,87 -1,79% 2326,28 +41,07%
NIKKEI 225 10024,26 -4,23% 10982,10 +26,16%
DAX 5498,26 -3,70% 6094,26 +22,99%
TecDAX 784,18 -4,99% 870,07 +58,56%
EURO STOXX 50 2668,43 -5,71% 3044,37 +18,82%

Stand: Dienstag, Schlusskurse

3. Hamburger Hafen und Logistik: "Buy on bad news!"

Die bekannte Börsenweisheit, die empfiehlt, in Werte von Unternehmen zu investieren, welche eine schlechte Nachricht bekannt gegeben haben, ist hinlänglich bekannt. Nur die wenigsten Anleger befolgen diese aber auch. Ein gutes Beispiel dürfte derzeit das Papier der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) sein, das langfristig ein viel versprechendes Investment sein könnte.

Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Vor knapp einer Woche konnte man Agenturmeldungen wie diese lesen: "In der Wirtschaftskrise hat Deutschlands größter Seehafen in Hamburg einen Rückgang beim Gütertransport von nahezu historischen Dimensionen zu verkraften gehabt. 2009 sei der Warenumschlag in der Hansestadt im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Fünftel auf 110 Mio. Tonnen gesunken, teilte die Interessengemeinschaft der Hafenbetriebe und -behörden mit." Aufgrund dieser Meldung sahen sich einige Analystenhäuser "gezwungen", einen (negativen) Kommentar zur HHLA-Aktie abzugeben. Unserer Meinung nach zu Unrecht. Das Unternehmen ist unverändert gut positioniert. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass der Hamburger Hafen als Wirtschaftsstandort mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu kämpfen hat. Doch deshalb ein solides Investment in der Logistikbranche zu meiden, wäre verkehrt. Tatsache ist nämlich auch, dass die exportstarke deutsche Wirtschaft erneut von der Erholung des Welthandels profitieren wird und China als wichtigster Außenhandelspartner des Hamburger Hafens durch eine anziehende Außenwirtschaft voraussichtlich wieder für zunehmende Warenströme im Seeverkehr sorgen wird. Davon wird unmittelbar die HHLA profitieren, zumal der Konzern breit aufgestellt ist.

Gut aufgestellt

Der heutige HHLA-Konzern wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2007 in die Teilkonzerne Hafenlogistik und Immobilien gegliedert. Für den Börsengang im November 2007 wurde das hafenbezogene Kerngeschäft der HHLA, die Hafenlogistik, in dieser neu geschaffenen Struktur gebündelt. Der Gesamtkonzern bietet seinen Kunden eine große Bandbreite an Dienstleistungen entlang der gesamten logistischen Kette: von der Kaimauer im Überseehafen bis zum Kunden im Hinterland. Der Teilkonzern Hafenlogistik umfasst die Segmente Container, Intermodal und Logistik und steht bei Analysten besonders im Fokus, da dieser Bereich das eigentliche Kerngeschäft umfasst und maßgeblich für die soliden Ergebnisse des Konzerns verantwortlich ist.

Prognosen trotz Krise erfüllt

Ein Blick auf die letzten Zahlen belegt dies. Die HHLA hat demnach die Ertragsziele für das vergangene Jahr 2009 trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds erreicht. Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des fortgeführten Geschäfts hatten sogar die gegenüber den Markterwartungen etwas konservativeren Schätzungen leicht übertroffen. Dies wurde letzte Woche bei der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 ganz deutlich. Man hat demnach nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von etwa 988 Mio. Euro erzielt, nach 1,33 Mrd. Euro im Vorjahr. Das EBIT aus fortgeführten Aktivitäten verringerte sich von 358 auf rund 176 Mio. Euro. Das börsennotierte Kerngeschäft der HHLA, der Teilkonzern Hafenlogistik, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von etwa 960 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro) und ein EBIT aus fortgeführten Aktivitäten von rund 164 Mio. Euro (Vorjahr: 344 Mio. Euro). Mit diesen Zahlen konnte man die Jahresprognose also erfüllen. Firmenlenker Klaus-Dieter Peters sagte ferner: "Uns ist es gelungen, die finanzielle Stabilität der HHLA trotz der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit zu erhalten. Unser frühzeitig aufgelegtes Maßnahmenprogramm, mit dem wir nicht nur die Auswirkungen der Krise begrenzen, sondern auch Zukunftschancen wahren wollen, hat Wirkung gezeigt."

Fazit:

Vor der unmittelbaren Zukunft des Konzerns sollte man sich als Anleger nicht fürchten. Die Joint Venture-Vereinbarungen mit EUROGATE stärken die Wettbewerbsfähigkeit, auch wenn auf der anderen Seite sicherlich die bekannten Konjunkturrisiken unverändert bestehen. Betrachtet man sich die Daten der Aktie, so fällt einem das sicherlich nicht günstige 2010er-KGV von 21 auf. Dies einmal ausgeblendet, könnte man als Anleger aber bei dieser Aktie durchaus mit wieder deutlich anziehenden Kursen rechnen. Das Chance/Risiko-Profil ist unverändert attraktiv, ein Kurspotenzial von bis zu 40% ist nicht unrealistisch, zumal im aktuellen Aktienkurs die pessimistischen Erwartungen bereits abgebildet sein sollten. Ebenso sollte man als Anleger eines im Hinterkopf haben: Erholt sich die deutsche und die osteuropäische Wirtschaft, wird der Aufschwung auch am Hamburger Hafen nicht vorübergehen. Buy on bad news, sell on good news.

Derivate-Trading

Investoren, die sich der Risiken bewusst sind, können versuchen, mögliche Kurssteigerungen mit Derivaten zu hebeln. Auf den Basiswert HHLA gibt es dazu auch einige Hebelzertifikate. Interessant ist beispielsweise das Mini Long- Zertifikat von HSBC Trinkaus & Burkhardt (WKN: TB2ZRP). Ausgestattet mit einer theoretisch unbegrenzten Laufzeit liegt die Knockoutschwelle aktuell bei 21,44 Euro. Der Hebel beträgt derzeit 4,4.

Anleger sollten sich generell über die erhöhten Risiken beim Handel mit Optionsscheinen bzw. Knockout-Produkten bewusst sein und eine adäquate Limittechnik verfolgen. Sie sollten verstehen, dass der Handel mit Derivaten unter anderem durch die höhere Reagibilität wesentlich risikoreicher ist als der physische Aktienhandel und vornehmlich der gezielten Nutzung von zeitlich fest definierten Marktchancen dient. Aufgrund der Hebelwirkung ist im Vergleich zum physischen Erwerb der Aktie ferner lediglich ein wesentlich geringerer Kapitaleinsatz erforderlich.

Hamburger Hafen und Logistik
WKN: A0S848
ISIN: DE000A0S8488
Markt: Xetra
Kurs: 10.02.10 26,58 Euro
52-Wochen-Hoch: 32,78 Euro
52-Wochen-Tief: 16,15 Euro
Empfohlener Stop-Loss: 23,50 Euro
Unser Anlageurteil: "langfristiger Kauf"

4. SAP – künftig mit Doppelspitze

Der Softwarehersteller SAP ( WKN: 716460 ) hat eine neue Führungsmannschaft vorgestellt. Zuvor hatte Vorstandssprecher Léo Apotheker sein Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Künftig wird der Walldorfer Konzern von einer Doppelspitze geführt. Diese besteht aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern Bill McDermott, bisher verantwortlich für den Vertrieb, und Jim Hagemann Snabe, bisher verantwortlich für den Bereich Produktentwicklung. In einer Telefonkonferenz am Montag kündigte Aufsichtsratschef und SAP-Gründer Hasso Plattner an, dass auch Arbeitsdirektor Erwin Gunst den Konzern verlassen wird. Plattner forderte zudem, dass SAP wieder ein Unternehmen werden müsse, in welchem die Mitarbeiter an einem Strang ziehen. Zudem müsse die Gesellschaft das Vertrauen ihrer kleineren Kunden zurückgewinnen. Plattner erklärte, dass er alles tun werde, damit SAP wieder ein glückliches Unternehmen wird.

5. HEIDELBERGER DRUCK – meldet höheren Verlust

Heidelberger Druck ( WKN: 731400 ) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 (bis Ende März) seinen Verlust ausgeweitet. Beim Ergebnis nach Steuern erhöhte sich der Fehlbetrag von 119 auf 158 Mio. Euro. Gleichzeitig brach der Umsatz des Druckmaschinenherstellers von 2,21 auf 1,59 Mrd. Euro ein. Auch beim Auftragseingang wurde ein Rückgang von 2,43 auf 1,69 Mrd. Euro ausgewiesen. Der Ausblick fiel angesichts der Zahlen wenig optimistisch aus. Die Heidelberger erwarten, dass der Umsatz im Gesamtjahr 2009/10 noch einmal deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2008/09 liegen wird. Aufgrund dieses niedrigen Umsatzvolumens rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Verlust der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse zwischen 110 und 150 Mio. Euro.

6. UBS – Gewinne dank Sparprogramm

Durch den Erfolg des laufenden Sparprogramms, einer Steuergutschrift sowie geringerer Sonderbelastungen konnte die Schweizer Großbank UBS ( WKN: UB0BL6 ) im vierten Quartal 2009 wieder einen Gewinn erwirtschaften. Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich auf 1,21 Mrd. CHF, gegenüber einem Verlust von 9,56 Mrd. CHF im Vorjahr. Auf Jahressicht schrieb man jedoch weiterhin rote Zahlen, weshalb keine Dividende in Aussicht gestellt wurde. Der operative Ausblick fiel trotz der anhaltenden Mittelabflüsse aber optimistisch aus. So erwartet die UBS in den kommenden Quartalen positive Auswirkungen durch eine verbesserte operative Effizienz, eine Risikominderung sowie einen Neuaufbau und die Neuausrichtung der Geschäfte.

7. NYSE EURONEXT – Gewinnanstieg trotz
    Umsatzrückgang


Der amerikanisch-europäische Börsenbetreiber NYSE Euronext ( WKN: A0MLCE ) hat im vierten Quartal trotz rückläufiger Umsätze einen Gewinnanstieg ausweisen können, was auf Kostensenkungen sowie die Einführung neuer Handelsplattformen zurückgeführt wurde. Während der Umsatz von 683 auf 640 Mio. US-Dollar fiel, erzielte die Gesellschaft einen Nachsteuergewinn 172 Mio. US-Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,34 Mrd. US-Dollar Verlust. Das Ergebnis je Aktie (EPS) verbesserte sich entsprechend von minus 5,06 auf 0,66 US-Dollar. Um Einmaleffekte bereinigt erzielte NYSE Euronext ein EPS von 0,58 US-Dollar und übertraf somit die Erwartungen der Analysten deutlich. Für das Gesamtjahr 2010 zeigte sich der Konzern zuversichtlich, das Ergebnis weiter verbessern zu können.

8. COCA-COLA – Profit steigt deutlich

Der Getränkekonzern Coca-Cola ( WKN: 850663 ) konnte im vierten Quartal ein deutliches Gewinnplus im Rahmen der Erwartungen erzielen. Dabei hat sich der Umsatz um 5% auf 7,51 Mrd. US-Dollar verbessert, was auch mit einem gesteigerten Marktanteil bei nicht-alkoholischen Getränken zusammenhängt. Beim Nachsteuergewinn legte das Unternehmen von 1 auf 1,54 Mrd. US-Dollar zu. Das Ergebnis je Aktie (EPS) verbesserte sich von 0,43 auf 0,66 US-Dollar. Angesichts der guten Ergebnisse erklärte Coca-Cola, man sehe sich auf gutem Wege, die bis Ende 2011 angepeilten Kostensenkungsmaßnahmen mit einem Volumen von 500 Mio. US-Dollar umzusetzen.

9. ELECTRONIC ARTS – enttäuschender Ausblick

Der amerikanische Computerspiele-Hersteller Electronic Arts ( WKN: 878372 ) hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (bis Ende März) trotz sinkender Umsätze seinen Verlust reduziert. Die Erlöse fielen von 1,65 auf 1,24 Mrd. US-Dollar. Der Nettoverlust konnte von 641 auf 82 Mio. US-Dollar eingedämmt werden. Das Ergebnis je Aktie (EPS) verbesserte sich entsprechend von minus 2,00 auf minus 0,25 US-Dollar. Auf bereinigter Basis wurde ein EPS von 0,33 US-Dollar erzielt, was leicht oberhalb der Analystenschätzungen lag. Dagegen enttäuschte der Ausblick für das laufende Quartal. Hier erwartet Electronic Arts einen Umsatz im Bereich von 0,93 bis 1,00 Mrd. US-Dollar sowie ein bereinigtes EPS von 0,02 bis 0,06 US-Dollar.

10. BIOGEN IDEC – überzeugender Ausblick

Der US-Biotechkonzern Biogen Idec ( WKN: 789617 ) konnte für das vierte Quartal überraschend positive Zahlen vorlegen und zugleich mit seinem Ausblick überzeugen. Besonders die Multiple Sklerose-Medikamente Tsybary und Avonex konnten dabei durch Umsatzzuwächse auf sich aufmerksam machen. Insgesamt stiegen die Einnahmen von 1,07 auf 1,13 Mrd. US-Dollar. Das Nettoergebnis verbesserte sich von 206,7 auf 305,7 Mio. US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie (EPS) legte von 0,70 auf 1,06 US-Dollar zu. Vor Einmaleffekten belief sich das EPS auf 1,20 US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet Biogen Idec ein bereinigtes EPS von mehr als 4,55 US-Dollar.

11. Termine im Überblick – 11.02. bis 17.02.2010

Termine im Überblick – 11.02. bis 17.02.2010
11.02.2010 - CN: Industrieproduktion Jan.
11.02.2010 - CN: Verbraucherpreise Jan.
11.02.2010 - US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
11.02.2010 - US: Einzelhandelsumsätze Jan.
11.02.2010 - US: Lagerbestände Dez.
12.02.2010 - DE: BIP Q4/2009 (1. Veröffentlichung)
12.02.2010 - EU/EWU BIP Q4/2009 (1. Veröffentlichung)
12.02.2010 - EU: Industrieproduktion Dez.
12.02.2010 - US: Verbraucherst. Uni Michigan (1. Umfr.) Feb.
15.02.2010 - JP: BIP 4Q (1. Veröffentlichung)
16.02.2010 - DE: ZEW Konjunkturerwartungen Feb.
16.02.2010 - US: NY Empire State Manufact. Index Feb.
16.02.2010 - US: NAHB Stimmungsindex Bauunternehmen Feb.
16.02.2010 - US: Feiertag, Börsen geschlossen
17.02.2010 - DE: ifo Wirtschaftsklima Welt 1Q
17.02.2010 - US: Baubeginne & Baugenehmigungen Jan.
17.02.2010 - US: Import- und Exportpreise Jan.
17.02.2010 - US: Industrieprod. & Kapazitätsauslastung Jan.
17.02.2010 - US: FOMC Projektionen

12. RATINGS / Deutsche Aktien

Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:

TITEL RATING INSTITUT DATUM
AGRANA halten Raiff. Centrobank 08.02.10
Air France-KLM hold Société Générale 08.02.10
AIXTRON buy UniCredit Research 03.02.10
AIXTRON sell LBBW 04.02.10
AIXTRON kaufen Hamburger Spark 04.02.10
Allianz neutral BoA Merrill Lynch 04.02.10
Alstom halten Landesbank Berlin 05.02.10
Anglo American buy UBS 03.02.10
A-TEC kaufen Erste Bank 05.02.10
Banco Santander buy UniCredit Research 04.02.10
Banco Santander kaufen Hamburger Spark 08.02.10
Bayer buy SEB 03.02.10
Belimo hold Vontobel Res. 05.02.10
BHP Billiton buy Société Générale 05.02.10
BHP Billiton outperform Credit Suisse 04.02.10
Bilfinger Berger kaufen Bankhaus Lampe 05.02.10
BMW buy Citigroup 09.02.10
BMW neutral UBS 08.02.10
BP hold Société Générale 03.02.10
Bucher buy Vontobel Res. 08.02.10
centroth. photov. buy Citigroup 09.02.10
Cisco Systems outperform Credit Suisse 04.02.10
Cisco Systems overweight Barclays Capital 04.02.10
Credit Suisse buy UniCredit Research 08.02.10
Cytos Biotechn. hold Vontobel Res. 05.02.10
Daimler buy RBS 05.02.10
Daimler buy Deutsche Bank 08.02.10
Daimler buy UniCredit Research 08.02.10
Demag Cranes buy WestLB 04.02.10
Demag Cranes halten Bankhaus Lampe 05.02.10
Deutsche Bank buy Commerzbank C&M 04.02.10
Deutsche Bank buy LBBW 04.02.10
Deutsche Bank hold Société Générale 05.02.10
Deutsche Bank strong buy SEB 04.02.10
Deutsche Bank underperform BoA Merrill Lynch 04.02.10
Deutsche Bank halten Hamburger Spark 08.02.10
Deutsche Bank kaufen Nord LB 09.02.10
Dt. Börse AG buy Deutsche Bank 04.02.10
Dt. Börse AG buy UniCredit Research 09.02.10
Dt. Lufthansa hold SEB 09.02.10
Deutsche Telekom hold Deutsche Bank 05.02.10
Douglas halten Bankhaus Lampe 09.02.10
Douglas halten Nord LB 09.02.10
Edison hold UniCredit Research 03.02.10
Electronic Arts buy Jyske Bank 09.02.10
Enel buy Société Générale 08.02.10
EVN kaufen Raiff. Centrobank 03.02.10
Fielmann sell Goldman Sachs 09.02.10
France Télécom buy Société Générale 09.02.10
Fraport add Commerzbank C&M 10.02.10
freenet buy UniCredit Research 09.02.10
Galenica buy Vontobel Res. 05.02.10
Genzyme sell Goldman Sachs 08.02.10
Georg Fischer buy Vontobel Res. 08.02.10
Gerresheimer kaufen Bankhaus Lampe 05.02.10
GESCO kaufen GSC Research 08.02.10
GILDEMEISTER kaufen Bankhaus Lampe 05.02.10
GlaxoSmithKline kaufen Hamburger Spark 09.02.10
Hannover Rück add WestLB 04.02.10
Hannover Rück buy LBBW 03.02.10
Hannover Rück buy BoA Merrill Lynch 04.02.10
Hannover Rück buy BHF-BANK 04.02.10
Hannover Rück buy SEB 04.02.10
Hannover Rück buy UniCredit Research 04.02.10
Hannover Rück overweight HSBC 04.02.10
Hannover Rück halten M.M. Warburg & CO 04.02.10
Hannover Rück neutral J.P. Morgan Sec. 04.02.10
Hawesko kaufen GSC Research 09.02.10
Heidelberg. Druck halten Bankhaus Lampe 05.02.10
Heidelberg. Druck verkaufen Nord LB 03.02.10
HHLA buy LBBW 03.02.10
HHLA kaufen Bankhaus Lampe 03.02.10
HUGO BOSS VZ buy UniCredit Research 04.02.10
HUGO BOSS VZ hold Vontobel Res. 04.02.10
HUGO BOSS VZ halten Bankhaus Lampe 04.02.10
Infineon buy Goldman Sachs 05.02.10
Infineon halten Hamburger Spark 04.02.10
Infineon kaufen Landesbank Berlin 05.02.10
Intel kaufen Raiff. Centrobank 04.02.10
JENOPTIK hold UniCredit Research 08.02.10
JENOPTIK halten Nord LB 05.02.10
JENOPTIK halten Nord LB 08.02.10
Johnson & Johnson halten Raiff. Centrobank 03.02.10
Julius Bär hold Vontobel Res. 08.02.10
Koenig & Bauer hold UniCredit Research 08.02.10
Koenig & Bauer halten Nord LB 05.02.10
Krones sell UBS 05.02.10
LEM hold Vontobel Res. 09.02.10
Linde add WestLB 05.02.10
Linde overweight Morgan Stanley 04.02.10
Linde reduce SEB 09.02.10
LVMH buy BoA Merrill Lynch 05.02.10
LVMH hold Vontobel Res. 05.02.10
MAN buy Sal. Oppenheim 04.02.10
MAN buy UBS 09.02.10
MAN buy UniCredit Research 09.02.10
Mayr-Melnhof kaufen Raiff. Centrobank 03.02.10
McDonald’s halten Raiff. Centrobank 04.02.10
MEDION kaufen Bankhaus Lampe 08.02.10
Mensch u. Masch. halten GSC Research 03.02.10
Merck buy Société Générale 03.02.10
METRO buy Deutsche Bank 08.02.10
Microsoft halten Raiff. Centrobank 03.02.10
Motorola overweight Barclays Capital 05.02.10
Münchener Rück buy Société Générale 03.02.10
Münchener Rück buy UniCredit Research 03.02.10
Münchener Rück underperform BoA Merrill Lynch 04.02.10
Münchener Rück halten Landesbank Berlin 05.02.10
Münchener Rück kaufen Hamburger Spark 03.02.10
Nestlé overweight Barclays Capital 03.02.10
Nobel Biocare hold Vontobel Res. 10.02.10
Novartis hold Vontobel Res. 05.02.10
OC Oerlikon hold Vontobel Res. 10.02.10
OHB Technology buy Commerzbank C&M 03.02.10
Panalpina reduce Vontobel Res. 10.02.10
Petroplus hold Vontobel Res. 05.02.10
Pfizer buy Jyske Bank 03.02.10
Pfleiderer buy UniCredit Research 05.02.10
Procter & Gamble kaufen Raiff. Centrobank 04.02.10
Pro7Sat.1 M. VZ overweight Morgan Stanley 09.02.10
QIAGEN buy Vontobel Res. 10.02.10
QIAGEN neutral UBS 09.02.10
RHÖN-KLINIKUM kaufen Bankhaus Lampe 05.02.10
Rio Tinto buy Société Générale 05.02.10
Rio Tinto neutral Credit Suisse 04.02.10
Roche hold Société Générale 04.02.10
Roche halten Hamburger Spark 04.02.10
Rofin-Sinar add Commerzbank C&M 05.02.10
Rofin-Sinar halten Nord LB 05.02.10
Royal Dutch Shell buy SEB 08.02.10
Royal Dutch Shell hold SEB 04.02.10
Royal Dutch Shell overweight HSBC 09.02.10
Royal Dutch Shell kaufen Hamburger Spark 09.02.10
Salzgitter buy UBS 03.02.10
Sanochemia reduzieren Erste Bank 05.02.10
Sanofi-Aventis buy SEB 10.02.10
Sanofi-Aventis hold Société Générale 04.02.10
SAP buy BoA Merrill Lynch 08.02.10
SAP buy Deutsche Bank 08.02.10
SAP buy Jyske Bank 08.02.10
SAP buy Société Générale 09.02.10
SAP hold SEB 08.02.10
SAP kaufen Bankhaus Lampe 03.02.10
SAP kaufen Raiff. Centrobank 04.02.10
SAP kaufen Bankhaus Lampe 08.02.10
SAP kaufen Nord LB 08.02.10
SGL CARBON buy UBS 03.02.10
Siemens kaufen Raiff. Centrobank 04.02.10
SMA Solar Techn. buy Citigroup 09.02.10
SMT Scharf halten Nord LB 05.02.10
Software AG add Commerzbank C&M 04.02.10
Software AG buy UniCredit Research 04.02.10
Swatch Group buy Vontobel Res. 10.02.10
Syngenta buy Vontobel Res. 08.02.10
Syngenta halten Hamburger Spark 09.02.10
Tecan buy Vontobel Res. 05.02.10
Telefónica overweight Morgan Stanley 08.02.10
Telekom Austria kaufen Raiff. Centrobank 08.02.10
Temenos buy Vontobel Res. 05.02.10
ThyssenKrupp overweight HSBC 08.02.10
TORNOS hold Vontobel Res. 03.02.10
UBS buy SEB 09.02.10
UBS buy Vontobel Res. 10.02.10
Unilever hold UniCredit Research 08.02.10
Unilever reduce Vontobel Res. 05.02.10
United Internet overweight HSBC 08.02.10
Vertex Pharmac. overweight Morgan Stanley 05.02.10
Vestas Wind Sys. accumulate Jyske Bank 09.02.10
Vienna Ins. Group kaufen Erste Bank 05.02.10
Vodafone buy BoA Merrill Lynch 04.02.10
Volkswagen VZ buy Goldman Sachs 04.02.10
Volkswagen VZ overweight HSBC 04.02.10
Wacker Chemie buy Nomura Equity Res. 05.02.10
Wacker Chemie buy Citigroup 09.02.10
Zurich Fin. Serv. buy Vontobel Res. 05.02.10
Zurich Fin. Serv. buy Citigroup 08.02.10

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